In regelmäßigen Abständen stellen wir Energiedienst-Mitarbeiter vor. Fünf gleiche Fragen, fünf unterschiedliche Antworten. Quer durch unsere Standorte, Bereiche und Abteilungen beantworten Mitarbeiter immer die gleichen fünf Fragen, um sich und ihre Aufgaben bei Energiedienst vorzustellen.

Dieses Mal hat unsere Volontärin Tamara Übelin Daniel Maggi aus dem Bereich Hochspannungsanlagen, Sekundärtechnik und Kabelfehlerortung der ED Netze interviewt.

 

1. Wie und wann bist Du zu Energiedienst gekommen?

2005 habe ich bei Energiedienst mit meiner Lehre zum Elektroniker für Betriebstechnik begonnen. Nachdem ich ausgelernt war, habe ich dann im Bereich NHA (Hochspannungsanlagen, Sekundärtechnik und Kabelfehlerortung) angefangen und arbeite bis heute hier. Im Anschluss an meine Ausbildung habe ich ein Fernstudium zum Elektrotechniker absolviert.

 

2. Was ist Dein Job bei Energiedienst?

Ich parametriere Hochspannungsanlagen und kümmere mich um die Anbindung der Umspannwerke und Schaltstationen an die Netzleitstelle. In der Netzleitstelle gehen rund um die Uhr viele Meldungen und Messwerte aus den Stationen des gesamten Netzgebiets ein –  ganz automatisch über den Steuerkopf der Leittechnik.

Das klappt aber nur, wenn die Anlagen und ihre Schutzgeräte, Datensammler und Regeleinrichtungen dementsprechend parametriert, also „eingestellt“, sind.

Gut vernetzt: eine Übersicht über die Leittechnik

Ich stelle also sicher, dass die Datenübertragung aus dem Hoch- und Mittelspannungsnetz (110 kV und 20kV) an die Netzleitstelle funktioniert. Mein Team und ich sind dabei im gesamten Versorgungsgebiet tätig. Die Planung, Umsetzung und Inbetriebnahme kann bei größeren Projekten auch mal einige Monate dauern.

Daniel Maggi prüft die Leittechnik der Schaltstation in Schluchsee, bevor sie in Betrieb genommen werden kann.

Einige Trafostationen im Mittelspannungsbereich wurden inzwischen zu steuerbaren Ortsnetzstationen umgebaut. Diese parametrieren wir so, dass sie von der Netzleitstelle aus fernsteuerbar werden.

Bei schlecht erreichbaren Anlagen oder speziellen Knotenpunkten ist das besonders wichtig: Wenn sich eine Station beispielsweise in einem entlegenen Tal befindet und die Netzmonteure eine lange Anfahrt bis dorthin haben, bringt es viele Vorteile mit sich, wenn die Netzleitstelle die Ortsnetzstation „aus der Ferne“ steuern kann.

So können die Techniker beispielsweise gerade bei Stromausfällen oder Unterbrechungen im Netzbetrieb deutlich schneller reagieren.

 

3. Wie und wo tankst Du Deine Energie während der Arbeitszeit/in den Pausen auf?

Ich habe ein tolles Team, das mir viel Schwung und Motivation gibt – so tanke ich meine Energie vor allem während der Arbeitszeit auf. Die Arbeit mit meinen Kollegen macht mir sehr viel Spaß und auch an Tagen, an denen es nicht ganz so rund läuft, gibt es immer jemanden, der es schafft, die Stimmung aufzulockern.

Fotoshooting für den Geschäftsbericht 2017: Für das Titelbild standen Daniel Maggi und vier seiner Kollegen vor der Kamera.

Die Mittagspause verbringen wir meistens im Personalrestaurant in der Schönenbergerstraße in Rheinfelden. So ein umfangreiches Essensangebot ist in unserem Netzgebiet schon eine Besonderheit.

 

4. Was war Dein persönliches Highlight in den letzten Wochen?

Ein spannendes Ereignis war für mich die Inbetriebnahme des Umspannwerks in Zollhaus. Es war das erste Großprojekt, das ich eigenverantwortlich parametriert habe.
Mein persönliches Highlight war mein letzter Urlaub, denn da war meine ganze Familie beisammen und ich habe viele alte Freunde wiedergetroffen.

 

5. Aus welchem Bereich würdest Du gerne das nächste Mitarbeiterinterview lesen?

Das nächste 5-Fragen-Interview würde ich gerne von Philipp Eckerlin aus dem Bereich Nachrichtentechnik lesen. Wir arbeiten gelegentlich zusammen und ich finde seine Arbeit total interessant.

Tamara Übelin

Tamara Übelin ist Volontärin in der Kommunikationsabteilung. „Öffentlichkeitsarbeit, Pressemitteilungen, Veranstaltungen, Mitarbeiterinterviews und Social Media: Für mich ist die Unternehmenskommunikation ein unglaublich abwechslungsreiches Arbeitsfeld, bei dem kein Tag ist wie ein anderer.“

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