In regelmäßigen Abständen stellen wir Energiedienst-Mitarbeiter vor. Fünf gleiche Fragen, fünf unterschiedliche Antworten. Quer durch unsere Standorte, Bereiche und Abteilungen beantworten Mitarbeiter immer die gleichen fünf Fragen, um sich und ihre Aufgaben bei Energiedienst vorzustellen.

Dieses Mal habe ich Jennifer Ott von der technischen Ausbildung interviewt, die seit 2011 bei Energiedienst arbeitet.

1. Wie und wann bist Du zu Energiedienst gekommen?

In der Schule haben wir über eine Online-Plattform einen Berufswahl-Test gemacht. Bei mir kam als Ergebnis „Elektronikerin“ raus. Da Energiedienst diesen Beruf ausbildet, habe ich mich für ein Praktikum beworben und wurde genommen.

Dem Praktikum folgte die dreieinhalbjährige Ausbildung. Im Januar 2015 hatte ich ausgelernt und freute mich auf den Einsatz in der Praxis.

Ich konnte bei Energiedienst bleiben und arbeitete bis Ende Februar dieses Jahres als Kabelmonteurin in Rheinfelden im Bereich Bau Ortsnetz Anschlusswesen.

2. Was ist Dein Job bei Energiedienst?

Als Kabelmonteurin war ich für die Montage von Nieder- und Mittelspannungskabel sowie für die Signalkabel verantwortlich.

Ich habe Muffen repariert, Stationen und größere Wohneinheiten im Netzgebiet angeschlossen. Als ich zum ersten Mal alleine eine Muffe angeschlossen habe, war das schon ein ganz besonderes Erlebnis. Ich weiß jetzt noch genau, wo sie liegt.

Jennys erste Übergangsmuffe.

Ob Minustemperaturen, Schnee, Regen oder auch bei Hitze – wir waren im Einsatz. Und bei Hitze war nix mit kurzer Hose. Wir müssen aus Sicherheitsgründen stets entsprechende Arbeitskleidung tragen, um den Arbeitssicherheitsrichtlinien zu entsprechen.
Einmal hatten wir einen Kabelgraben in der Nähe eines Baches. Der ist ziemlich schnell mit Wasser vollgelaufen. Klar, hatten wir Gummistiefel an, aber irgendwann kam die Kälte des Wassers dann doch durch. Und dennoch hat mir die Arbeit draußen immer viel Spaß gemacht.

Seit März 2017 bin ich jetzt in der technischen Ausbildung als Ausbildungs-Gesellin. Über zwei Ausbildungs-Jahrgänge unterstütze ich den jetzigen Ausbildungsleiter Stephan Kuhny bei der Ausbildung unseres technischen Nachwuchses, damit ich möglichst viel von ihm lerne. Danach möchte ich die Leitung der technischen Ausbildung am Standort Rheinfelden von ihm übernehmen.

Momentan stehen noch einige Fortbildungen auf dem Programm, damit wir auf dem neuesten Stand sind. Zusätzlich gehe ich noch samstags auf die Meisterschule in Freiburg.

Übers Jahr gerechnet haben wir im Schnitt zehn Ausbildungsplätze am Standort Rheinfelden – verteilt auf das 1. bis 3. Lehrjahr. Weitere zehn Plätze gibt es in Donaueschingen. Stephan und ich unterrichten und unterweisen die Azubis, planen praktische Einsätze im Netz und halten Kontakt mit den Schulen rund um Rheinfelden.

Gut 22 Wochen verbringen unsere Auszubildenden in Praxiseinsätzen im Netzbereich während ihrer Ausbildung. Somit sichern wir die professionelle Vorbereitung unserer Jungmonteure auf das Berufsleben. Wir planen auch die Zahl der Auszubildenden in den nächsten Jahren zu erhöhen, um dem enormen Fachkräftemangel mit internen Mitteln zu begegnen.

Zusätzlich sind wir regelmäßig auf Ausbildungsbörsen in der Region und unterstützen bei Veranstaltungen und Tage der offenen Tür. Die Messestände haben die Azubis selber entworfen.

Eine weitere Aufgabe der Azubis ist es, einen PC zu bauen. Spannend, was sie sich jedes Jahr aufs Neue einfallen lassen.

Der neueste PC sieht aus wie ein Aquarium. Azubi Patrick Reim erklärt Jenny, wie er funktioniert.

Beim aktuellen Azubifilm haben die technischen und kaufmännischen Azubis gemeinsam das Drehbuch geschrieben und als „Echt“-Darsteller mitgewirkt. Auf das Ergebnis sind wir alle immer noch sehr stolz. Er ist doch auch toll geworden, oder?

Einmal im Jahr treffen wir uns alle bei einem Sommerfest – die kaufmännischen und technischen Azubis aus Rheinfelden und Donaueschingen. Direkt bei der Lehrwerkstatt in Rheinfelden steht ein großer Holztisch mit Holzbänken und ein Pizza-Ofen. Die Pizzen sind legendär …

Das Rezept für die Pizza gibt’s hier:

3. Wie und wo tankst Du Deine Energie während der Arbeitszeit / in den Pausen auf?

In der Mittagspause gehe ich gerne rüber ins Personalrestaurant. Bei schönem Wetter verbringen wir die Pause oft an unserem großen Holztisch unter dem Nussbaum neben dem Ausbildungsgebäude.

Damit ich körperlich fit bleibe, gehe ich dreimal die Woche ins Fitness-Studio. Das hilft mir auch, um den Kopf frei zu kriegen.

4. Was war Dein persönliches Highlight in den letzten Wochen?

Die IHK hat mich zum Prüfer ernannt. Bis jetzt hat Stephan das gemacht. Die IHK ist auf mich zugekommen und hat mich gefragt, ob ich das übernehmen werde. Natürlich habe ich „ja“ gesagt! Jetzt habe ich schon meine erste praktische IHK-Prüfung abgenommen.

Und auch unsere Azubis haben eine perfekte praktische Prüfung abgelegt. Die Theorieprüfungen sind in diesem Jahr ebenfalls ganz ordentlich gelaufen.

5. Aus welchem Bereich würdest Du gerne einmal ein Mitarbeiterinterview lesen?

Wie wäre es mit einem Kollegen aus dem Bereich Hochspannungsanlagen und Sekundärtechnik? Die arbeiten mit den großen Trafos. Das finde ich total spannend.

Infos zur Ausbildung bei Energiedienst: http://www.energiedienst.de/karriere/ausbildung/

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