Regelmäßig stellen wir Energiedienst-Mitarbeiter vor. Fünf gleiche Fragen, fünf unterschiedliche Antworten. Quer durch unsere Standorte, Bereiche und Abteilungen beantworten Mitarbeiter immer die gleichen fünf Fragen, um sich und ihre Aufgaben bei Energiedienst vorzustellen.
Dieses Mal hat Besucherreferentin Sabine Trapp-Brüstle Oliver Fritsche aus dem Bereich KBM (Kraftwerke Bereich Mechanik) interviewt.
1.Wie und wann bist Du zu Energiedienst gekommen?
Anfang 2002 habe ich mich bei Energiedienst beworben und damals noch im alten Kraftwerk Rheinfelden als Industriemechaniker begonnen. Meine Frau Bettina arbeitete damals schon bei Energiedienst und machte mich auf die offene Stelle aufmerksam. Davor war ich bereits bei Thyssen in Wyhlen und Endress + Hauser in Maulburg beschäftigt.
2. Was ist Dein Job bei Energiedienst?

Die Kraftwerksmitarbeiter kontrollieren regelmäßig die Regelölversorgung im Maschinensaal im Kraftwerk Rheinfelden
Meine Aufgaben als Industriemechaniker sind äußerst vielfältig. Ich bin für den mechanischen Unterhalt in mehreren Kraftwerken zuständig. In der Regel ist dies das Kraftwerk Rheinfelden, zeitweise aber auch das Kraftwerk Wyhlen oder eines unserer zahlreichen Kleinwasserkraftwerke. Wir Kraftwerksmitarbeiter überprüfen regelmäßig alle Maschinen, damit wir Probleme frühzeitig erkennen und notwendige Reparaturen durchführen können.
Alle 8 Wochen beginnt für mich freitags der Bereitschaftsdienst, der eine Woche dauert. Dann befindet sich mein Arbeitsplatz tagsüber in der Leitwarte des Kraftwerks und ich bin unter anderem Ansprechpartner für Lieferanten oder Fremdfirmen, die sich im Kraftwerk befinden. Da das Kraftwerk vollautomatisch gesteuert wird, ist nachts oder am Wochenende keiner von uns Mitarbeitern im Kraftwerk anwesend. Treten während dieser Zeit Störungen auf, werde ich sofort über das Bereitschaftshandy informiert und muss, je nach Art des Alarms, innerhalb einer gewissen Zeitspanne im Kraftwerk sein.

Auch die Stickstofflöschanlage, die im Fall eines Trafobrands einsetzt, kontrollieren die Kraftwerksmitarbeiter jede Woche
Außerdem bin ich Brandschutzbeauftragter für die genannten Kraftwerke. Das heißt, ich führe die brandschutztechnischen Unterweisungen durch. Alle Personen, die sich in gewissen Bereichen unserer Anlagen bewegen, müssen an solch einer Unterweisung teilnehmen, damit sie wissen, wie man sich im Fall eines Brandes richtig verhält. Meine Kollegen und ich kontrollieren auch regelmäßig sämtliche Löscheinrichtungen.
3. Wie und wo tankst Du Deine Energie während der Arbeitszeit/in den Pausen auf?
Vormittags treffe ich mich zum Kaffee mit meinen Kollegen im Aufenthaltsraum im Kraftwerk. Die Mittagspause verbringe ich in der Regel in unserem Personalrestaurant in Rheinfelden.
4. Was war Dein Highlight in den letzten Wochen?
Tatsächlich gab es zwei Highlights in den letzten Wochen. Da war einmal der Sommerurlaub, den ich mit meiner Frau Bettina und meinem Sohn Jannis in Schweden verbracht habe. Seit zwei Jahren besitzen wir ein eigenes Wohnmobil und nutzen dieses auch oft und gerne. Ganze vier Wochen haben wir bei wunderbarem Sommerwetter (einem Tag Regen in vier Wochen!) in Südschweden verbracht. Langweilig wurde es uns dabei nie – vom Schlauchbootfahren in den Schären über Angelnachmittage an einem der unzähligen Seen haben wir ständig etwas unternommen. Für eine richtige Mahlzeit haben unsere Angelerfolge leider nicht gereicht…

Oliver Fritsche auf dem 3293m hohe Hockenhorn
Und dann gab es noch ein weiteres Highlight: ein Mal pro Jahr gehe ich mit Kollegen zum Bergsteigen und Klettern in die Berge. Dieses Jahr stand die Zugspitze auf dem Programm, morgens um 4 Uhr ging’s los, damit wir diese doch recht anspruchsvolle Tour auch schaffen.
5. Aus welchem Bereich würdest Du gerne das nächste Mitarbeiterinterview lesen?
Ich würde gerne ein Interview aus dem Bereich Kundenmanagement lesen.

Sabine Trapp-Brüstle arbeitet in der Unternehmenskommunikation: „Innerhalb der Kommunikation bin ich zuständig für die Führungen in den Kraftwerken, Organisation und Durchführung von Veranstaltungen, und auch Tage der offenen Tür in einzelnen Kraftwerken.“