In regelmäßigen Abständen stellen wir Energiedienst-Mitarbeiter vor. Fünf gleiche Fragen, fünf unterschiedliche Antworten. Quer durch unsere Standorte, Bereiche und Abteilungen beantworten Mitarbeiter immer die gleichen fünf Fragen, um sich und ihre Aufgaben bei Energiedienst vorzustellen.

Dieses Mal habe ich unseren Sicherheitsingenieur Peter Krüger aus dem Netz-Bereich interviewt, der seit 2011 bei Energiedienst arbeitet.

1. Wie und wann bist Du zu Energiedienst gekommen?

Ich bin in Westfalen im Kreis Unna aufgewachsen und habe im Ruhrgebiet Elektrotechnik studiert. Wie es sich für einen aus dem „Pott“ gehört, habe ich nach dem Studium einige Zeit unter Tage verbracht. Bei der RAG Deutsche Steinkohle war ich für die Stromversorgung zuständig. Der Bergbau hat ein eigenes Industrienetz – in etwa in der Größe des Netzgebietes der ED Netze.

Ich bin also in die Bergwerke „eingefahren“. Aber nach der Dunkelheit unter Tage zog es mich in die Sonne. 2011 bot sich die Chance zu ED Netze zu wechseln. Ich packte meine Familie ein und es ging ab in den Süden. Meine Großeltern kommen vom Bodensee. So kannte ich die Region schon von Urlauben.

2. Was ist Dein Job bei Energiedienst?

Seit dem 1. April dieses Jahres bin ich leitende Sicherheitsfachkraft. Dazu habe ich mich drei Jahr lang berufsbegleitend bei der Berufsgenossenschaft ausgebildet.
Ich berate unsere Vorgesetzten und Kollegen rund um den Arbeitsschutz und bei Fragen zur Arbeitssicherheit, wie zum Beispiel zur persönlichen Schutzausrüstungen, wenn neue Geräte und Maschinen angeschafft werden und auch bei Neubauten.

Bei Neu- bzw. Bestandsanlagen überprüfe ich, ob die Kollegen daran ohne Gefahr arbeiten können.

Diese Überprüfungen beziehen sich jedoch nicht nur auf den Netz-Bereich. Auch die Büroarbeitsplätze sind Teil meiner Arbeit. Um Rückenkrankheiten vorzubeugen, müssen Schreibtisch, Bildschirm und Stuhl im richtigen Winkel stehen.

3. Wie und wo tankst Du Energie während der Arbeitszeit / in den Pausen?

Beim Jonglieren. Sobald ich merke, dass ich mich bei einem Thema festgebissen habe und nicht mehr weiterkomme, nehme ich meine drei Bälle in die Hand und werfe sie in die Luft. Dadurch bekomme ich den nötigen Abstand. Ich konzentriere mich dann nur noch aufs Jonglieren, alles andere drängt in den Hintergrund. Danach bin ich wieder aufnahmefähig und kann mit frischer Energie an meine Aufgaben.

Peter-Krueger_web

Die bunte Box im Hintergrund ist Peters Überlebenskiste. Der Vorrat an Keksen, Schokolade und Gummibärchen wird regelmäßig von Tochter Lea aufgefüllt.

4. Was war Dein persönliches Highlight in den letzten Wochen?

Ganz klar die Fußvermessung. Ein Generalvertreter von persönlichen Schutzausrüstungen hat in Rheinfelden und Donaueschingen die Füße aller Netz-Kollegen vermessen. Das Thema Sicherheitsschuhe war in den letzten Jahren ein Problem, denn nicht jeder Fuß passt in den selben Sicherheitsschuh. Es gibt breite, schmale, kleine und große Füße – von Größe 36 bis 53 ist alles dabei.

Auch arbeiten immer mehr Frauen in Bereichen, in denen man Sicherheitschuhe trägt. Frauenfüße sind aber nicht einfach nur kleiner als Männerfüße. Sie haben eine ganz andere Form. So kommen jetzt unter anderem speziell für Frauen entwickelte Sicherheitsschuhe zum Einsatz.

Nach der Vermessung haben 90% der Kollegen den passenden Schuh gefunden, so berichtete uns der Hersteller. Das ist für mich ein schönes Ergebnis.

Die Kollegen von den Kraftwerken bekommen im zweiten Halbjahr auch die Gelegenheit zur Fußvermessung.

Fussvermessung_web

Nach der Vermessung haben 90% der Kollegen den passenden Schuh gefunden.

5. Aus welchem Bereich würdest Du gerne einmal ein Mitarbeiterinterview lesen?

Birgit Weber aus dem Personalbereich. Ich durfte in letzter Zeit viel mit ihr abklären und war überrascht, wie vielfältig die Aufgaben im Personalbereich sind.

 

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Bei der Antwort auf „Treppe oder Aufzug?“ hat Peter etwas gezögert. „Gehe ich vom gesundheitlichen Aspekt aus, dann ist es natürlich die Treppe. Aber vom Standpunkt der Arbeitssicherheit aus ist es der Aufzug. Viele Unfälle passieren beim Treppen laufen.“

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