Gib mir 5: In unserer Serie beantworten Kollegen 5 Fragen zu ihrem Job und über sich. Dieses Mal im Interview: Sarah Born, die bei Energiedienst Fachbereichsleiterin im Vertrieb ist.

 

1. Wie und wann bist du zu Energiedienst gekommen?

Ich habe bei Energiedienst BWL-Industrie dual studiert und 2011 meinen Bachelorabschluss mit der Vertiefung Dienstleistungsmanagement und Personal absolviert. Im Kundenservice bin ich damals zufällig gelandet und habe den Bereich in all seinen Facetten lieben gelernt. Ich mag den direkten Kontakt zu den Kunden.

Seitdem war mir klar, dass ich meinen beruflichen Weg im Bereich Customer Care weiterverfolgen möchte. Nach meiner ersten Berufserfahrung bei Energiedienst wollte ich mich weiterentwickeln und Abläufe in größeren Unternehmen kennenlernen – den Blick über den Tellerrand hinauswagen. So kam ich erst als Qualitätsmanagement-Auditorin im Customer-Care-Bereich zu Sunrise Communications in Zürich und später zu Swisscom, ebenfalls im Service Improvement Team. Das war eine sehr spannende Zeit – in großen Telekommunikationsfirmen mit nationalem Fokus, aber internationalen Niederlassungen.

Vor anderthalb Jahren bekam ich die Chance, bei Energiedienst als Fachbereichsleiterin im Vertrieb wieder miteinzusteigen. Das Angebot kam zur richtigen Zeit für mich, weil der Bereich neu organisiert werden sollte. Diese Herausforderung hat mich sehr gereizt.

 

2. Was ist dein Job bei Energiedienst?

Als Fachbereichsleiterin im Vertrieb bin ich verantwortlich für rund 270.000 Privatkunden. Gemeinsam mit 65 Kollegen kümmern wir uns um alle Anliegen unserer Kunden – vom neuen Kunden bis zur Kündigung. Außerdem lege ich die strategische Ausrichtung fest, treibe die Digitalisierung voran und mache die Budget- und Personalplanung.

Sarah Born im Gespräch mit einer Mitarbeiterin

Sarah Born im Gespräch mit Kundeberaterin Shaima Hakim (links): Für ihre Kollegen hat die Fachbereichsleiterin jederzeit ein offenes Ohr. Foto: Juri Junkov

 

3. Was steht für dich bei deiner Arbeit im Mittelpunkt?

Kunden und Kollegen stehen an erster Stelle. Alles, was wir tun, stimmen wir auf die Bedürfnisse und Anforderungen unserer Kunden ab. Da hat sich in den letzten Monaten und Jahren extrem viel verändert. Heute besteht mehr denn je der Anspruch, dass alles online, mobil und schnell läuft. Denn ein guter Service kann einen Kunden genauso glücklich machen wie ein tolles Produkt. Und daran müssen und wollen wir weiterarbeiten, um uns zu verbessern.

Genauso bedeutend wie die Kunden ist mein Team. Mir ist wichtig, die Kollegen zu motivieren, gemeinsame Ziele aufzuzeigen und ihre geleistete Arbeit wertzuschätzen. Kollegiale Zusammenarbeit bedeutet für mich: Fairness, Ehrlichkeit und Respekt im Umgang miteinander, transparentes Arbeiten und die Themen gemeinsam zu diskutieren. So weiß jeder im Team, was der andere von ihm erwartet und umgekehrt. Nur so können wir besser werden und neue Aufgaben meistern wie zum Beispiel die Digitalisierung.

Gerade wir in der Energiebranche dürfen die Entwicklung nicht verpassen. Das heißt die Technik weiterzuentwickeln, zum Beispiel das Kundenportal im Hinblick auf Automatisierung und Selfservice zu überarbeiten. Digitalisierung bedeutet auch, die Mitarbeiter bei technischen Neuerungen und Veränderungsprozessen miteinzubinden.

 

4. Welche Erfahrungen haben dich am meisten weitergebracht?

Das ist eine schwierige Frage. Es gibt viele Lebenssituationen, die mich vorangebracht haben wie zum Beispiel die Zeit bei Swisscom. Das ist ein riesiges Unternehmen, in dem es viele agile Denkansätze gibt, aber auch viel Anonymität unter den Arbeitnehmern. Es waren sehr lehrreiche Monate, die mich den persönlichen Kontakt zu den 65 Kollegen im Kundenmanagement bei Energiedienst umso mehr schätzen lassen.

Sarah Born bei Energiedienst in Rheinfelden

Zurück in die Heimat: Nachdem sie einige Jahre in der Schweiz arbeitete, zog es die Rheinfelderin wieder nach Südbaden. Foto: Juri Junkov

Weitergebracht haben mich auch die Seminare zur Persönlichkeitsentwicklung, die ich mit meinen Teamleitern besucht habe. Die Fortbildung hat mir einmal mehr gezeigt, dass jeder von uns seine eigenen Stärken beim Führen hat und wir uns sehr gut ergänzen.

 

5. Was war dein Highlight in der letzten Zeit?

Ein Highlight erlebe ich immer wieder im ganz normalen Arbeitsalltag: Die Mitarbeiterloyalität. Der Zusammenhalt der Kollegen und die gegenseitige Unterstützung bei großen Projekten überwältigen mich immer wieder aufs Neue. Genauso wie das Engagement und der Einsatz für das Unternehmen auch mal außerhalb der Arbeitszeiten. Ich denke, mit dieser Einstellung können wir alle Herausforderungen meistern.

 

 

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