Spannend und abwechslungsreich, so kann ich meine vier Wochen im Bereich Kommunikation zusammenfassen. Von Anfang an fühlte ich mich als Teil des 10-köpfigen Teams. Die Kollegen nahmen sich Zeit und haben mir ihre vielfältigen Aufgaben vorgestellt und alles erklärt.

Normalerweise lerne ich in der Personalabteilung, aber um das Unternehmen kennenzulernen, schnuppere ich noch in andere Abteilungen. Und so bin ich nach einem Monat bei Energiedienst schon in die Kommunikation gekommen.

Eine Woche war ich im Infocenter in Rheinfelden. Hier finden die Führungen durch das Wasserkraftwerk Rheinfelden statt. Ich begleitete die drei Besucherreferenten Marco Albrecht, Simon Kuner und Sabine Trapp-Brüstle aber nicht nur bei ihren Führungen. An zwei Tagen durfte ich bei einer Besuchergruppe das Unternehmen Energiedienst vorstellen. Davor hatte ich ganz schön Bammel, aber Simon gab mir hilfreiche Tipps.

„Große Zahlen werden anschaulicher, wenn Du sie mit etwas vergleichst“, weiß er als erfahrener Referent. Die ED Netze haben über 13.000 Kilometer Leitungen verlegt. Könnt ihr euch darunter was vorstellen? Aber wenn ich euch sage, dass das ungefähr so lang ist wie der Weg nach New York und zurück, dann habt ihr eine Vorstellung.

Es war gut, dass wir meinen Vortrag ein paar Mal geübt haben, so war ich doch um einiges sicherer. Und meine Präsentation hat echt gut geklappt.

Ich lernte in dieser Woche viel über die Produktion von Ökostrom und wie ein Kraftwerk funktioniert.

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Auf die Präsentation im Infocenter habe ich mich intensiv vorbereitet.

Besonders interessant fand ich die Vorbereitungen für die Bürgerinformation in Wyhlen. Energiedienst plant auf dem Gelände des Wasserkraftwerks eine Erzeugungsanlage für Wasserstoff.

Die Anwohner haben im Vorfeld bereits viele Fragen, die bei dieser Veranstaltung von Energiedienst beantwortet werden sollten. Marco war für die Organisation des Events zuständig. Ich unterstützte ihn dabei.

Es gab viel zu tun: Wegweiser zur Veranstaltung aufhängen, Namensschilder für die acht Referenten vorbereiten, Blöcke und Stifte für die Besucher bereitlegen.

Während der Bürgerinfo kümmerte ich mich um den Imbiss und die Getränke und habe bei der Diskussionsrunde das Mikrofon weitergegeben. Die ganze Veranstaltung wurde aufgenommen, damit wir sie als Dokument ins Internet stellen konnten. Einen Teil der Aufzeichnungen habe ich geschrieben. Es war oft schwierig, das Gesprochene zu verstehen und die Stimme zu erkennen.

Damit die Besucher sich vorstellen konnten, wo die Anlage stehen soll und welche Maße sie hat, haben wir die Umrisse mit Bändern abgesteckt und Luftballons befestigt, die sieben Meter in der Luft schwebten.

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Die Referenten stellen sich den Fragen der Bürger.

Zurück im Büro in Laufenburg half ich Monika Kiefer bei ihrer täglichen Arbeit. Sie ist das „Back-End“ der Referenten und organisiert die Führungen.

Zudem ist sie für die „Schulinformation“ zuständig. Energiedienst engagiert sich sehr für Schulen. Nicht nur mit dem Schulprogramm EFI (Energie für Ideen), sondern auch mit unternehmenseigenem Lernmaterial wie Lernpostern oder EDI, dem Magazin für Kinder, von dem gerade ein weiteres Exemplar zum Thema Wasserkraft gedruckt wird.

Diese Unterrichtsmaterialien können Schüler und Lehrer in unserem Heimatmarkt kostenfrei bestellen. Ich habe die Bestellungen bearbeitet und verschickt sowie Grundschulen ins Wasserkraftwerk Rheinfelden eingeladen.

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Und ab in die Post mit den Schulmaterialien – bei Moni gab es immer viel zum Verschicken.

Täglich stellt der Bereich Kommunikation einen Pressespiegel ins Intranet. In diesem Pressespiegel werden Zeitungs- und Online-Artikel zusammengestellt, in denen Energiedienst oder Mitbewerber vorkommen sowie energiewirtschaftliche Themen behandelt werden. Die Erstellung des Pressespiegels durfte ich einige Male selbstständig übernehmen.

Auch für Social Media ist der Bereich Kommunikation verantwortlich. Alexia Weisser kümmert sich um Blog, Twitter & Facebook. Sie hat mich gefragt, ob ich nicht Lust hätte, einen kleinen Beitrag über „meine vier Wochen in der Kommunikation“ zu schreiben. Was ich dann sehr gerne getan habe.

Und ich habe auch auf Facebook einen öffentlichen Besichtigungstermin des Kraftwerks Rheinfelden gepostet.

Diese Beiträge werden in regelmäßigen Redaktionssitzungen besprochen und geplant. An einer Sitzung war ich mit dabei. Hier treffen sich Kollegen aus den unterschiedlichsten Bereichen. Dadurch wird viel und rege diskutiert. Das Ergebnis sind die Themenplanungen und manchmal auch außergewöhnliche Aktionen. Schaut doch unbedingt mal vor Weihnachten auf Facebook – aber mehr verrate ich euch nicht.

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Mit Alexia diskutiere ich, in welchen Social Media Kanälen die offenen Stellen platziert werden sollen.

Eine Aufgabe für mich war, mir Gedanken darüber zu machen, wie Social Media sinnvoll zur Personalsuche eingesetzt werden kann. Meine Ergebnisse habe ich Alexia sowie Michaela Leber und Jasmin Oswald aus der Personalabteilung vorgestellt. Ich habe dabei sehr viel gelernt, gerade weil es ein Aspekt meines Studiums ist.

Klar ist, dass die Social Media Kanäle, wie Twitter & Facebook immer wichtiger für Unternehmen und die Personalsuche werden. Aber nur wenn die Beiträge strategisch geplant, die Zielgruppe genau definiert und die Inhalte festgelegt werden, führt es zum Erfolg. Social Media ist längst nicht mehr nur noch Unterhaltung.

Es gibt natürlich noch viel mehr Aufgaben, die das Kommunikations-Team täglich stemmt – von Kundenmagazinen über den Geschäftsbericht bis hin zur Mitarbeiterzeitschrift. Leider war die Zeit zu kurz, um bei allen Themen mitwirken zu können.

Vielen Dank an das klasse Team. Es war eine tolle, interessante Zeit und es hat mir viel Spaß gemacht.

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