Mi chiamo Jennifer e faccio l’elettricista (Ich heiße Jennifer und ich arbeite als Elektronikerin). Mit diesem Satz beginnt unser Italienisch-Kurs in Padua.

Zwei Wochen Italien liegen vor mir und zwei weiteren technischen Azubis – Maurice Grunert und Tobias Ell. Was wir da machen? Wir besichtigen ein Trafowerk von ABB. Aber vorher geht es erst einmal eine Woche in eine Sprachschule, um ein wenig italienisch zu lernen.

Marika, unsere Sprachlehrerin, lehrt uns das Wichtigste und zeigt uns auch die italienische Kultur. Wir übernachten  in Casalserugo, zehn Kilometer von Padua und circa 40 Kilometer von Venedig entfernt.

Padua_Bar

Die Universitätsstadt Padua hat neben vielen kleinen Bars auch einiges an Kultur zu bieten.

Padua_Brenta

Der „Prato della Valle“ in Padua.

Padua_Uhrturm

Der Uhrturm des „Palazzo dei Capitani“ am „Piazza dei Signori“.

An der astronomischen Uhr des Turms in Padua sind, bis auf die Waage, alle Sternzeichen abgebildet.

Marika erzählt uns, dass es viele Vermutungen darüber gibt, warum die Waage fehlt. Eine ist, dass die Arbeiter, die den Turm gebaut haben, nicht bezahlt wurden. So haben sie die Waage als Symbol des Gleichgewichts einfach weggelassen.

Spannend, dass wir auf der anderen Seite des Platzes in einem anderen Gebäude eine Waage entdecken.

Padua_Piazza dei Signori

Piazza dei Signori

Die erste Woche verlief rasend schnell. Das Wochenende liegt vor uns:  Ab nach Pisa, den schiefen Turm besichtigen, und nach Venedig, um die Stadt näher anzuschauen.

Pisa

Tobias, Maurice und Jenny vor dem schiefen Turm in Pisa.

Venedig

Die berühmten Kanäle in Venedig.

Aber wir sind ja nicht zur zum Vergnügen da.

In der zweiten Woche wird es „dienstlich“. Unser Weg führt uns nach Monselice zum ABB Transformatoren Werk. Dort erklären uns die Techniker die Funktion und den Aufbau des Trafos.

Gott sei Dank nicht nur in Italienisch, sondern auch in Englisch. Sonst hätten wir wahrscheinlich nicht allzu viel verstanden. Eine Woche Italienisch reicht da leider nicht aus.

Monselice

Die Jungs und ich vor dem ABB Werk in Monselice.

Wir sind sehr beeindruckt, einen Trafo mal von innen zu sehen. Sonst sehen wir sie nur von außen und wissen nur theoretisch, was innen so vor sich geht. Für uns war es sehr interessant, den Eisenkern und die Spulen „live“ zu sehen.

Aber was uns am meisten beeindruckt: ein Trafo ist echte Handarbeit. Denn die Spulen werden von Hand gewickelt und auch die Verbindungen zwischen Spulen und Stufenschalter werden von Hand befestigt.

Langsam geht nun auch die zweite Woche ihrem Ende entgegen.

Zum Schluss gibt es noch ein Gruppenbild mit unseren Lehrern, die uns einen super Einblick in das Innenleben eines Trafos gegeben haben. Grazie mille!

Monselice_Gruppenbild

Ein spannender Aufenthalt geht zu Ende.

Es war richtig toll in Italien und es ist schön, dass dieses Auslandspraktikum ein Bestandteil unserer Ausbildung ist.

Arrivederci Italia!

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