„Ausbildungsbotschafter? Was ist das denn?“ – das war unser erster Gedanke, als unsere Ausbilderin Anja Milanovic uns von dem Projekt der IHK Hochrhein-Bodensee erzählte. Wie der Name schon sagt, sind wir ab nun Botschafter für unseren Ausbildungsberuf. Wir Azubis Lara, Jennie und Aileen machen eine Ausbildung zur Industriekauffrau und Hendrik zum Elektroniker für Betriebstechnik. Jetzt informieren wir Schülerinnen und Schüler über alles, was sie über den Beruf wissen möchten.

Alles begann mit einer Schulung

Angefangen hat alles mit einer eintägigen Schulung im Bildungszentrum der IHK in Schopfheim. Zusammen mit Luisa Greif, Koordinatorin des Projekts Ausbildungsbotschafter, und anderen Azubis verschiedener Ausbildungsberufe, lernten wir mehr über Präsentationstechniken und den Aufbau bzw. Ablauf eines Schuleinsatzes.

Ausbildungsbotschafter mit Zertifikat: Luisa Greif von der IHK (rechts) schulte unsere Auszubildenden (von links) Lara Steinegger, Jennie Bäumle, Hendrik John und Aileen Schauer in Schopfheim.

Von der Theorie zur Praxis: Jetzt sind wir dran

Nach der Schulung waren wir an der Reihe: Wir mussten uns überlegen, wie wir unseren Beruf und unser Unternehmen den Schülern am besten näherbringen. Nach Rücksprache mit Anja Milanovic war unsere Präsentation fertig und unser erster Einsatz als Ausbildungsbotschafter stand bevor.

Immer in Zweierteams besuchen wir Schulen im Landkreis Lörrach und Waldshut. Als wir das erste Mal vor einer Schulklasse standen, verflog die anfängliche Nervosität schnell. Anders als in der Berufsschule, wo es meistens um Noten geht, ist die Atmosphäre bei einem Einsatz als Ausbildungsbotschafter locker und entspannt. Durch die vielen Präsentationen im Unternehmen, in der Berufsschule und als Ausbildungsbotschafter merken wir, dass uns das Präsentieren mit jedem Mal leichter fällt. Das ist nicht nur für uns ein positiver Nebeneffekt. Auch unser Unternehmen und die Schüler profitieren von einem Schuleinsatz. Dabei lernen die Schüler die ausbildenden Unternehmen kennen und meistens drei bis vier verschiedene Ausbildungsberufe sowohl kaufmännische als auch technische zum Beispiel den „Elektroniker für Betriebstechnik“.

Unsere Auszubildenden bei einem ihrer Einsätze als Ausbildungsbotschafter in der Schule.

So läuft ein Einsatz ab

In manchen Schulen dürfen sich die Schüler selbst aussuchen, über welche Ausbildungsberufe sie mehr erfahren möchten. In anderen lernen die Klassen alle Berufe kennen. Nach einer kurzen Begrüßung stellen wir uns vor und beginnen mit unserer Präsentation. Aber was genau vermitteln wir den Schülern? Zunächst präsentieren wir Energiedienst und die verschiedenen Ausbildungsberufe im Unternehmen. Danach zeigen wir unseren Azubi-Film, der einen Einblick in den Alltag eines Azubis im Unternehmen gibt. Außerdem stellen wir besondere Aktivitäten vor z. B. Auslandssemester, Exkursionen und Einsätzen auf Messen.

Nun kommen wir zum eigentlichen Thema: unserem Ausbildungsberuf zur Industriekauffrau/-mann. Am häufigsten fragen die Schüler, was man in der Ausbildung verdient. Wir erklären alles Wichtige zu Voraussetzungen, zur Berufsschule, zu Ausbildungsbereichen und zum Bewerbungsverfahren. Dazu geben wir Tipps, wie sich die Schüler am besten bewerben. Nach der 20-minütigen Vorstellung haben die Schüler die Chance, Fragen rund um den Beruf und das Unternehmen zu stellen.

Unser Fazit

Wir finden das Projekt „Ausbildungsbotschafter“ der IHK ist nicht nur für die Schüler eine tolle Hilfe für die Berufswahl, sondern auch für uns eine super Erfahrung. Danke Luisa und der IHK, dass ihr uns das ermöglicht.

Wie das Logo stehen die Ausbildungsbotschafter für das Motto „gut ausgebildet“.

Weitere Infos zur Initiative „Ausbildungsbotschafter“ des Landes Baden-Württemberg und der IHK gibt es auf http://www.gut-ausgebildet.de/

Aileen Schauer

Aileen Schauer ist seit September 2016 bei Energiedienst und macht eine Ausbildung zur Industriekauffrau.

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