Drachenbootrennen? Was ist das? Als ich den Aufruf im Intranet gelesen habe „Kollegen für Drachenbootrennen gesucht“, hatte ich zwar keine Ahnung, was mich erwartet, habe mich aber trotzdem sofort gemeldet. Ich bin noch nicht lange im Unternehmen und wollte die Gelegenheit nutzen, weitere Kollegen kennenzulernen.

Dann wurden wir – neun Energiedienst-Mitarbeiter – bereits am Montag vor dem Rennen mit der harten Realität konfrontiert. Beim Training beim ausrichtenden Ruderclub Grenzach (RCG) lernten wir unsere zweite Hälfte kennen, die „Hausdrachen“. Um ein Drachenboot voll zu bekommen, sind 20 Paddler nötig. Das Training war – im Gegensatz zu den Hausdrachen – für uns eine neue Erfahrung.

Auf das Kommando

„Vorlage – Are you ready? Attention! Go!!!“

folgt das im Idealfall koordinierte Paddeln aller Bootsinsassen. Das hat zwar trotz taktangebendem Trommler und trotz unseres sehr engagierten Steuermanns nicht immer einwandfrei geklappt, aber Spaß gemacht hat es.

Gemeinsam mit den „Hausdrachen“ im Drachenboot.

Voller Vorfreude auf das Rennen, trafen wir uns am Samstag mit den Hausdrachen zum gemütlichen gemeinsamen Frühstück. Das erste Rennen der drei Vorrunden stand um 9.20 Uhr an. 200 Meter rheinaufwärts vom Bootssteg des Clubs war der Startpunkt für die in der Regel drei gleichzeitig fahrenden Boote.

Nach dem Hochpaddeln und Umdrehen folgte das Trennen der Boote und der schnelle Start. Dann hieß es Vollgas bis ins Ziel zu geben!

Alle hören auf das Kommando „Vorlage – Are you ready? Attention! Go!!!“

Zwischen jedem Rennen waren zwei bis drei Stunden Pause, die wir mit einem Besuch des Tages der offenen Tür bei der Wasserversorgung Grenzach-Wyhlen, mit kulinarischer Verpflegung des RCG und freien Abkühlungen im benachbarten Schwimmbad füllen konnten. Außerdem wurde die Veranstaltung von lautstarker Stimmungsmusik und Kommentaren begleitet.

Die Vorrunden waren am frühen Nachmittag beendet und es ging gegen 16 Uhr in die Finalrunde. Mit unserer Platzierung auf Platz elf von 19 traten wir gegen die Plätze zehn und zwölf an.

In diesem letzten Rennen trotzten wir dem mittlerweile starken Wind und den Wellen, die eher an das Meer als an den Rhein erinnerten – und gewannen die Partie! In (kleiner) Siegerlaune endete für uns am frühen Abend dieses Turnier.

Wir waren in den Top Ten, zwar ganz knapp – aber immerhin!

Wir sind unter den Top Ten!

Vielleicht finden sich nächstes Jahr mehr Kollegen, dann können wir mit einem eigenen Boot von Energiedienst starten …

 

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