Hier ist richtig was los: rund 80 junge Forscher stellen im Infocenter des Rheinfelder Wasserkraftwerks ihre Forschungsprojekte vor.

Im vergangenen Jahr haben die Jungen und Mädchen daran geforscht, ob sich beispielsweise Mobilfunkstrahlen auf Pflanzen auswirken oder „wie weh das Weh“ eigentlich tut.

Alles läuft prima – aber das war auch ein gutes Stück Arbeit …

Die erste Idee

Das Programm „Energie für Ideen“ gibt es schon seit vielen Jahren. Schüler und Studenten, die ein naturwissenschaftliches Forschungsprojekt betreiben, erhalten von Energiedienst bis zu 300 Euro Zuschuss für Materialien und Arbeitsgeräte.

In diesem Jahr sollen die Schüler und Studenten zusätzlich die Möglichkeit erhalten, ihre Projekte einem größeren Publikum und auch anderen (Jung-)Forschern vorzustellen.

Und damit auch ein bisschen Spannung aufkommt, erhält das beste Projekt einen Preis. So sitzen wir von der Kommunikation also bereits Ende Januar zusammen und planen.

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Die Jury bei ihrem Rundgang.

 

Das ist doch schnell gemacht!

Die Eckpfeiler der Veranstaltung stehen schnell: das Infocenter eignet sich prima, nicht nur die Kinder und Jugendlichen werden eingeladen, sondern auch Lehrer und im Sommer soll es sein. Das allerdings sollte uns noch fast auf die Füße fallen.

Bei Monika, unserer Projektverantwortlichen, laufen alle Fäden zusammen. Sie kümmert sich auch um die Einladungen an alle Projektteilnehmer und die Schulämter, außerdem stellt sie die Jury zusammen.

Währenddessen bestellt Sabine kleine Geschenke für alle, damit keiner mit leeren Händen heim geht und ich kümmere mich um die Urkunden. Simon macht einen Plan zur Raumaufteilung und wie man die Tische stellen kann. Also ran an Telefon und E-Mail …

Simon bespricht die Bestuhlung mit den Kraftwerksmitarbeitern, Sabine bestellt über den Einkauf die Geschenke, ich tüftele mit dem Marketing das Design der Urkunden aus und Anke kümmert sich um die Presse und einen Fotografen.

Unser Chef, Alexander Lennemann, ist immer auf dem Laufenden und wenn ihm was nicht gefällt, dann sagt er das auch. So wie bei meinen Urkunden, also nochmal ran … und dann passt es auch.

Wir haben also alle gut zu tun und das ist ja nicht das einzige Projekt … Aber die Vorbereitungen stehen und alle sind gespannt, wie es wird.

Hitzewelle

Der große Tag naht und Petrus meint es etwas zu gut mit uns: für Freitag sind 38 °C angesagt. Da können wir unmöglich jemanden für mehrere Stunden mit seinem Projekt auf die aufgeheizte Terrasse schicken. Also muss ein Plan B her.

Und der sieht wie folgt aus: wir räumen das untere Stockwerk des Infocenters aus und stellen dort einen Teil der Projekte auf. So sind zwar nicht mehr alle Projekte auf einer Ebene, aber doch vor der Hitze geschützt. Das Stellen der Tische erinnert mich ein bisschen an Tetris, falls ihr das noch kennt …

Kurz nach 12 Uhr kommen die Ersten und bauen ihre Modelle auf und dann beginnt auch schon die Jury mit ihrem Rundgang. Dabei lassen die Jurymitglieder ihre Haarstruktur beim Projekt „Blond, blonder, am blondesten“ testen oder schnuppern an den Schafwoll-Pellets, die als „Wolldüng – Wunder“ Furore machen.

Währenddessen führen Sabine und Simon immer wieder kleine Gruppen durchs Kraftwerk und zeigen anschaulich wie aus Wasser Strom erzeugt wird. Als Monika dann mit Eis um die Ecke biegt, ist ihr der Applaus sicher.

Am Ende kürt die Jury das Projekt „Energie-Rallye“ der Gerhard-Thielcke-Realschule Radolfzell zum Gewinner und vergibt den Preis, einen Buchgutschein.

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So sehen Sieger aus.

Nach der Veranstaltung ist vor der Veranstaltung

Noch am Abend sitzen wir alle zusammen und sammeln unsere Eindrücke. Spätestens nächste Woche besprechen wir, was wir beim nächsten Mal besser machen können.

Also, bis zum nächsten Jahr, ihr Jungforscher – wir freuen uns auf euch!

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