Den selbst produzierten Strom optimal nutzen und dadurch Energiekosten sparen. Ein wichtiger Beitrag zur Energiewende.

Intelligente Lösungen wie „my-energy“ der Energiedienst-Gruppe sollen dabei unterstützen, indem sie Stromerzeugung (Photovoltaik) und -speicherung, Wärme- und Kälteerzeugung sowie Elektromobilität und Ladesäulen miteinander vernetzen.

Ein Baustein dabei ist die Eigenstromoptimierung.

Die EnAlpin AG, ein Unternehmen der Energiedienst-Gruppe, entwickelt derzeit gemeinsam mit Partnern das Projekt „Eigenstromoptimierung“. Unter realen Bedingungen soll intensiv an 60 Anlagen unterschiedlicher Art getestet werden.

Das Wohnhaus meines Kollegen Stefan Wyss dient als Pilotprojekt. Ich bin neugierig, wie seine Erfahrungen sind.

Stefan Wyss im Technikraum.

 

Stefan, was hat Dich motiviert, Dein Haus als Pilotobjekt zur Verfügung zu stellen?

Ich möchte künftig die Energie aus meiner Photovoltaikanlage optimal für die Deckung meines eigenen Strombedarfs nutzen. Durch den Ausbau der erneuerbaren Energien gewinnt die Eigenstromoptimierung laufend an Bedeutung.
Es sollte heute nach Möglichkeit jeder Haushalt seinen Beitrag zur Energiewende leisten.

Welche Bausteine hast Du in Deinem Eigenheim eingebaut?

Wir hatten in unserem Haus bereits eine Wärmepumpe und eine PV-Anlage installiert.

Stefan Wyss will zukünftig den erzeugten Strom aus der PV-Anlage optimal nutzen.

 

Zusätzlich haben wir jetzt noch im Rahmen des Projektes eine Batterieanlage zur Speicherung der Energie eingebaut.

Die Steuerung der Batterieanlage. Sie speichert den überschüssigen Strom.

Um die Wärmepumpe (Warmwasser und Heizung) optimal steuern zu können, brauchen wir die Produktionsdaten der PV-Anlage, den aktuellen Energieverbrauch im Haushalt (Zählerangaben) sowie den Ladezustand der Batterie.

Diese Daten werden im installierten Gateway (Steuerung) zusammengeführt. Die ausgewerteten Daten dienen dann zur Steuerung und Regelung der angeschlossenen Systeme.

Die Daten werden im Gateway zusammengeführt und ausgewertet.

 

Wie fällt Dein Fazit nach einer ersten Betriebsphase aus?

Eine wichtige Voraussetzung für das Funktionieren der Eigenstromoptimierung stellt die Kommunikation der verschiedenen Komponenten untereinander dar. Innerhalb dieses komplexen Systems gilt es, noch das eine oder andere
auszuräumen, um einen einwandfreien Betrieb während 24 Stunden zu gewährleisten.

Ansonsten funktioniert die Eigenstromoptimierung zufriedenstellend.

Kannst Du Dir vorstellen, nach Abschluss der Versuchsphase das Produkt

und die Funktionalität der my-energy Eigenstromoptimierung zu nutzen?

Sobald die letzten «Kinderkrankheiten» behoben sind, ist es sicher sinnvoll, das Projekt im Sinne der stetigen Energieoptimierung und der neu definierten Energiewende vermehrt einzusetzen.

Empfiehlst Du die my-energy Eigenstromoptimierung auch anderen Kunden weiter?

Wer an der optimalen Nutzung der selbst produzierten Energie Interesse hat, dem wird mit der my-energy Eigenstromoptimierung eine interessante Möglichkeit geboten.

Der Wechselrichter der PV-Anlage mit der dazugehörigen Hauptverteilung (rechts).

Und wer hat kein Interesse daran, Energie einzusparen und damit Kosten zu reduzieren? Die Eigenstromoptimierung ist auf jeden Fall attraktiv für private Haushalte und Firmen.

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