Telefon- oder Videokonferenzen statt Dienstreisen, LED-Beleuchtung statt veralteter, flackernder Leuchtstoffröhren, Elektrofahrzeug statt Uralt-Vehikel: Unternehmen können jede Menge tun, um Energie zu sparen. Überschaubare Maßnahmen führen oft zu raschen, deutlichen Einsparungen.

Energiesparen betrifft Unternehmen aller Größen und Branchen

Wenn ein Unternehmen im produzierenden Gewerbe tätig und damit Großverbraucher ist, wird das Energiesparen angesichts kontinuierlich steigender Kosten schnell zur existentiellen Herausforderung. Doch ganz gleich ob groß oder klein, ob produzierend oder dienstleistend: Energiesparen ist ein Thema für Unternehmen jeder denkbaren Größe und Ausrichtung.

Umfassende Förderung und Beratung für KMU und Mittelstand

Auf der Suche nach sinnvollen Schritten zum Energiesparen können gerade KMU und Mittelstand auf umfassende Beratungsangebote und Förderprogramme zurückgreifen. „Die Kundenbetreuer von Energiedienst unterstützen nach Möglichkeit bei allen energiespezifischen Fragen und Problemen beratend, gegebenenfalls auch vor Ort“, erklärt Marcel Schmidt aus dem Energiedienst-Vertrieb. „Die Kollegen unterstützen beispielsweise auch beim Erkennen und Abbau von Leistungsspitzen.“ Zudem gibt es laut Schmidt ein jährliches Thermografieangebot – das sei auch für gewerbliche Gebäude nutzbar.

Beim Energiesparen gibt’s große Potenziale

Die Potenziale sind laut Schmidt riesig:

„Ein 40 Jahre altes ungedämmtes Haus erreicht durch Vollwärmeschutz, neue Heizung und Fenster eine Energie-Einsparquote von über 50 Prozent. Hohes Potenzial hat aktuell auch die Beleuchtungstechnik bei Umrüstung auf LED-Technik.“

Energiedienst bietet im Web Energiespartipps einen LED-Lampenshop an, primär für privaten Bedarf. „Geschäftskunden vermitteln wir an unseren Partner weiter, der auch gewerbliche Anlagen umrüstet“, so Schmidt.

Bei der Gelegenheit eine persönliche Anmerkung: Ich, Autor dieses Postings, habe in der Vergangenheit schon mehrere Wohnungen komplett auf LED-Beleuchtung umgerüstet. Beim letzten Mal vor einem knappen Jahr ergab sich (bei der Nennleistung) eine Einsparung von 85 Prozent Leuchtleistung – 718 Watt weniger als zuvor mit konventionellen Leuchtmitteln.

Doch auch von staatlicher Seite gibt es Hilfe:

Gerade Unternehmen stehen beim Energiesparen nicht allein da. So fördert die KfW individuelle Energieberatungen mit bis zu 80 Prozent. Mehr als 10.000 Berater für Energieeffizienz sind inzwischen in einer Datenbank des Bundes verzeichnet. Sanierung und Neubau von Betriebsgebäuden unterstützt die baden-württembergische L-Bank mit zinsverbilligten Darlehen in Höhe von bis zu 100 Prozent. Bei der Klima- und Energieagentur Baden-Württemberg findet sich eine umfassende Übersicht vieler weiterer Förderprogramme.

Energiemanagement-Systeme helfen sparen

Unternehmen im produzierenden Gewerbe können Energiesteuern sparen, wenn sie ein Energiemanagement-System einführen. Eine Aufgabe, mit der eine umfassende Analysearbeit einhergeht: Alle Energieströme werden analysiert und die Hauptverbraucher analysiert. Ist die Bestandsaufnahme abgeschlossen heißt es: aktiv werden und die Energiesparmaßnahmen umsetzen.

Experten für Wärme- und Energielösungen - Alexandros Dimitriou, Jörg Bleile und Klaus Nerz - von links nach rechts

Energiedienst-Experten für Wärme- und Energielösungen – Alexandros Dimitriou, Jörg Bleile und Klaus Nerz – von links nach rechts

Doch viele Unternehmen sind Mitte 2014 noch nicht soweit: So hat die Deutsche Energie-Agentur (dena) festgestellt, dass bislang nur jedes fünfte Unternehmen seinen Energieverbrauch über ein zertifiziertes Energiemanagement-System misst.

Handbuch von der Energieagentur hilft beim Einstieg

Den Einstieg ins Thema soll ein „Handbuch Energieeffiziente Querschnittstechnologien“ erleichtern, das bei der dena bestellt werden kann. Auf der Website der dena-„Initiative Energieeffizienz“ finden Unternehmer außerdem die passenden Quellen für die Suche nach einem geeigneten Energieberater.

Energiedienst-Experten unterstützen Unternehmen und Kommunen

Selbst Unternehmen, die nicht von den Steuervorteilen im Rahmen des Spitzenausgleichs profitieren können, sollten die Einführung eines Energiemanagement-Systems prüfen. Je nach Branche und Unternehmensstruktur sind Einsparungen von bis zu 20 Prozent möglich. Viele Unternehmen, aber auch Kommunen lassen sich von Energiedienst in Sachen Wärme-  und Energielösungen unterstützen.

Lernende Energieeffizienz-Netzwerke werden vom Bund gefördert

Gute Erfahrungen machen sowohl in der Schweiz als auch in Deutschland Unternehmen, die sich gegenseitig in Sachen Energieeffizienz helfen. In Deutschland fördert das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit (BMUB) sogenannte „LEEN-Netzwerke“, wobei „LEEN“ für „Lernende Energieeffizienz-Netzwerke“ steht. Zehn bis 15 Unternehmen in einer Region arbeiten dabei mit dem Ziel zusammen, voneinander zu lernen und mehr Energie zu sparen. Wie der Bund die Netzwerke fördert und wie Interessierte den Antrag stellen können, verrät detailliert die Förder-Bekanntmachung.

Falls Sie Interesse an der Gründung oder Teilnahme an einem Netzwerk haben, steht Ihnen bei Energiedienst Alexandros Dimitriou (Alexandros.Dimitriou@energiedienst.de) als Ansprechpartner zur Verfügung.

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