Die Produkte des Industrieunternehmens Endress+Hauser steigern die Energieeffizienz ihrer Kunden. Für produzierende Unternehmen ist der Energieverbrauch eine entscheidende Größe. Hier setzen die Spezialisten aus Maulburg mit ihren Messinstrumenten sowie Softwarelösungen in der Prozessautomatisierung beim Energiesparen an.

Auch bei der eigenen Produktion legt Endress+Hauser großen Wert auf ein nachhaltiges Wirtschaften. Für sein Engagement wurde das Unternehmen unlängst erneut mit dem Gold-Status bei der Eco-Vadis-Einstufung ausgezeichnet. Geprüft wurden im Audit 21 Kriterien aus den Kategorien Umweltschutz, Arbeitsbedingungen, faire Geschäftspraktiken und nachhaltige Beschaffung.

Bei den umweltfreundlichen Produktionsprozessen liegt das Augenmerk von Endress+Hauser vor allem darauf, den Energieverbrauch zu senken und nachhaltig zu gestalten. Entsprechend werden Gebäude hinsichtlich Energieeinsparungen saniert. Zudem nutzt das Unternehmen ein Blockheizkraftwerk gekoppelt mit einer Kälteproduktion sehr effizient.

Entscheidend für die Energiebilanz ist jedoch das Verhalten jedes einzelnen Mitarbeiters.

Um diese für das Thema zu sensibilisieren, veranstaltete das Unternehmen Ende September am Produktionsstandort Maulburg seinen ersten Energietag. Unter dem Motto „Mach mit!“ rief die Unternehmensleitung die rund 1.800 Mitarbeiter zum gemeinsamen Energiesparen auf.

Das Ziel: zehn Prozent Energie an diesem Tag einzusparen. Mit Vorträgen zur Energieeffizienz und den Einsparpotenzialen in den Bereichen Produktion, Verwaltung und Logistik wurden alle Interessierten fachlich in die Thematik eingeführt. Die Vorträge dauerten rund 30 Minuten, wobei die Referenten im Anschluss für Fragen zur Verfügung standen. Alle Vorträge konnten während der Arbeitszeit besucht werden.

Mitarbeiter von Endress+Hauser leihen sich einen Schrittzähler für mehrere Wochen, um so die eigene Fitness im Auge zu behalten.

Schon wer sich am Arbeitsplatz an ein paar einfache Tipps hält, trägt zum Energiesparen im Unternehmen bei. So sollten nicht benötigte Geräte abgeschaltet werden. Der Standby-Betrieb verbraucht unnötig Energie.

Wer die Treppe statt den Aufzug benutzt, spart nicht nur Strom, sondern fördert zugleich die eigene Gesundheit. Leckagen bei der Druckluft sind möglichst schnell zu melden. In Gebäuden mit Klimaanlagen sind die Fenster geschlossen zu halten.

„Energie verbrennen für die eigene Gesundheit“ lautete ein weiteres Angebot an die Mitarbeiter. Wer wollte, konnte sich für vier Wochen einen Schrittzähler ausleihen und seine Fitness im Auge behalten. Unter allen Teilnehmern werden Preise verlost.

Selbstverständlich können die Mitarbeiter im Rahmen des KAIZEN-Prozesses eigene Verbesserungsvorschläge zum Energiesparen einbringen. Wer dies rechtzeitig bis Ende September tat, nahm ebenfalls automatisch an einer Verlosung teil.

Dr. Karl Barton (links), zuständig für das Umweltmanagement bei Endress+Hauser, erläutert Rüdiger Huber, Vertriebsleiter Geschäftskunden bei Energiedienst, den „Energiemonitor“, der den Stromverbrauch in allen Gebäudeteilen anzeigt.

Energiedienst unterstützte die Aktion, bot den Teilnehmern des Energietags Testfahrten mit dem neuen elektrisch betriebenen Renault Zoe an und erläuterte das eigene Produktportfolio an einem Modellhaus sowie im NaturEnergie Mobil von Energiedienst.

Das Modellhaus wurde hinsichtlich technischer Feinheiten intensiv diskutiert. Gefragt waren insbesondere Informationen zu Installation, Betrieb und Wartung von Wärmepumpen.

Großer Beliebtheit erfreuten sich die Probefahrten und die Informationen zu my-e-car, und die beiden Zoes waren bei herrlichem Sommerwetter fast den ganzen Tag mit interessierten Mitarbeitern unterwegs. Insgesamt verzeichneten die Energiedienst-Mitarbeiter 32 Probefahrten zwischen 10 und 20 Minuten. Das Thema Car-Sharing steht auch bei den Mitarbeitern von Endress+Hauser hoch im Kurs.

Die umweltfreundliche Anfahrt zum Arbeitsplatz unterstützt das Unternehmen übrigens seit Jahren mit dem Leasing eines Jobrades. Bahnpendler erhalten eine Pauschale für ihr Monatsticket.

Rüdiger Huber (links), Vertriebsleiter Geschäftskunden bei Energiedienst und Michael Kroll, Abteilungsleiter Gebäudemanagement bei Endress+Hauser, nehmen den neuen Renault Zoe in Augenschein.

Viele Fragen gab es zum Themenkomplex Wasserkraft, insbesondere zu technischen Details der verbauten Turbinen. Das Angebot an Kraftwerksführungen stieß vor allem bei den Auszubildenden bei Endress+Hauser auf große Resonanz.

Auch Auszubildende aus verbundenen Unternehmen sind zum Energietag Maulburg gekommen. Die fünf Mitarbeiter von Energiedienst hatten am Energietag alle Hände voll zu tun. Am Ende des Tages freuten sich sowohl die Verantwortlichen bei Endress+Hauser als auch bei Energiedienst über die erfolgreiche Zusammenarbeit.

Das gesetzte Ziel von zehn Prozent Energieeinsparung wurde übrigens nicht ganz erreicht. Acht Prozent waren es letztendlich, dennoch ein stolzer Wert.

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