Was macht einen attraktiven Arbeitgeber aus?

Für mich persönlich sind es drei Dinge, die das Unternehmen, bei dem ich gerne arbeite, mitbringen muss.

Erstens: Ich will als Mitarbeiter wertgeschätzt werden. Wenn ich am Ende meines Arbeitstages nach Hause gehe, möchte ich das Gefühl haben, dass ich etwas geschaffen habe und meine Arbeit von meinem Chef anerkannt wird.

Das hängt auch ganz eng mit dem zweiten Punkt zusammen: Ich will eine sinnvolle Arbeit verrichten, die einen Unterschied macht.

Drittens und vielleicht sogar am wichtigsten ist die Tatsache, dass ich einen Arbeitsplatz haben möchte, der sich meiner aktuellen Lebensphase anpasst. Aktuell heißt das bei mir, dass ich flexible Arbeitszeiten und Stundenreduzierung benötige.

Mit zwei Kindern – eins im Kindergarten und das andere in der 1. Schulklasse – geht das nicht anders. Ich selbst habe das Glück, einen Arbeitgeber zu haben, der es mir erlaubt, 50 Prozent zu arbeiten und bei Bedarf auch Homeoffice machen zu können.

Einige Unternehmen haben die Notwendigkeit, auf die Bedürfnisse ihrer Arbeitnehmer einzugehen, bereits erkannt. In Zeiten, in denen es für Firmen aufgrund des demographischen Wandels und anderer Faktoren immer schwieriger wird, Stellen zu besetzen, müssen neue Wege gefunden werden.

Eine Möglichkeit, potenziellen Mitarbeitern zu zeigen, „wir sind ein attraktiver Arbeitgeber und tun etwas für die Vereinbarkeit von Job und Privatleben“, ist die Zertifizierung durch „berufundfamilie“.

Genau das hat Energiedienst 2012 getan. Das Rheinfelder Unternehmen legt großen Wert auf eine familienbewusste Personalpolitik. „In den letzten zehn Jahren hat sich viel getan – auch Männer gehen inzwischen in Elternzeit und der Bedarf an flexibler Arbeitszeit wächst“, erzählt mir Irene Knauber, Leiterin Service und Kraftwerke bei Energiedienst. Da ist es naheliegend, dass sich ein moderner Arbeitgeber dem anpassen muss.

Irene Knauber unterstützt sowohl ihre Mitarbeiterinnen als auch externe Arbeitnehmerinnen bei dem Thema Vereinbarkeit – wie hier beim Frauenwirtschaftstag.

Ganz konkret hat der Energieversorger bereits eine Vielzahl von Maßnahmen umgesetzt. Beispielsweise werden flexible Arbeitszeiten angeboten und auch die Arbeit von zu Hause aus beziehungsweise wohnortnah wird ermöglicht.

Darüber hinaus werden die Mitarbeiter finanziell unterstützt, wenn sich Veränderungen in deren Leben abzeichnen: Geburts- und Hochzeitsbeihilfe sowie Kinderweihnachtsgeld sind monetäre Anreize, die den Mitarbeitern verdeutlichen, dass das Unternehmen auch privat für sie da ist. Gleiches gilt für die individuellen Regelungen zur Freistellung im Pflegefall.

Bei Energiedienst hat man wirklich das Gefühl, dass das Unternehmen sich nicht nur hat auditieren lassen, um ein schickes Zertifikat an die Wand zu hängen. Vielmehr wird stetig an der eigenen Attraktivität als Arbeitgeber gearbeitet.

Für Irene Knauber liegen die Vorteile des Zertifikats klar auf der Hand: „Die Auditierung durch „berufundfamilie“ hilft uns, den Blick nach innen zu richten und zu schauen, wie wir als Arbeitgeber noch besser werden können bei der Unterstützung unserer Mitarbeiter in ihrer jeweiligen Lebensphase“.

Die Ingenieurin kennt sich auch aus der Perspektive der Arbeitnehmerin mit dem Thema aus. Als Mutter – und inzwischen Großmutter – kennt sie die Gratwanderung, die insbesondere Frauen mitunter vollziehen müssen, um alles unter einen Hut zu bekommen. Kind, Haushalt, Einkäufe, Job, Freizeitaktivitäten – diese Vielzahl an Lebensbereichen müssen gut organisiert sein, damit alles rund läuft.

Seit 2012 ist Energiedienst für die Familienfreundlichkeit durch das „audit berufundfamilie“ zertifiziert. Dass sie auf einem guten Weg sind, zeigt die Re-Auditierung Ende Oktober 2015.

Ich kenne das von mir selbst. Damit ich morgens pünktlich aus dem Haus komme, lege ich die Klamotten für den nächsten Tag von mir und den Kindern den Abend vorher raus. Ich decke auch schon den Tisch und lege alles für die Brotdosen bereit.

Das finde ich selbst zwar unglaublich spießig, aber es schont morgens meine Nerven. Denn: Unverhofft kommt oft. Wenn meine Tochter morgens ein wenig quer ist, weil sie ausgerechnet die Hose heute nicht anziehen will oder der Große mit dem falschen Fuß aufgestanden ist, dann habe ich Zeit für sie, weil alles andere bereits gerichtet ist.

Morgendliche Rituale helfen den Stress aus dem Alltag zu nehmen – manchmal geht es eben nur mit guter Vorbereitung.

Ich weiß aber auch, genau wie die Mitarbeiter bei Energiedienst, dass es kein Drama ist, wenn man morgens etwas später zur Arbeit kommt. Gleitzeit und ein cleveres Ampelsystem sei Dank.

Es macht vieles weitaus einfacher, wenn man sich der Unterstützung des eigenen Arbeitgebers sicher ist.

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