Tag der offenen Tür bei der Hector-Kinderakademie Efringen-Kirchen

„Mama, guck, da bin ich drauf!“ Der neunjährige Blondschopf ist ganz begeistert und zeigt auf ein Foto an unserer Stellwand. „Das war im Wasserkraftwerk Rheinfelden“, erklärt er weiter „und ich durfte der Schalter sein.“

Ähnliches hören wir an diesem Vormittag noch häufiger: Immer wieder erkennen Kinder sich selbst oder Klassenkameraden auf unseren zahlreichen großformatigen Bildern. „Kann ich das Foto haben?“

Die Bilder geben wir natürlich gerne her – allerdings erst zum Veranstaltungsende. Ein Stand ohne Fotos wäre ja irgendwie blöd.

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Ruhe vor dem Sturm.

Wir sind beim „Tag der offenen Tür“ der Hector-Kinderakademie in Efringen-Kirchen und präsentieren, was Energiedienst im vergangenen Jahr im Angebot hatte. Mit zwei Stellwänden, dem „Energiehaus“ der Lehrlingswerkstatt und Informationsmaterial haben wir uns prominent am Eingang der Mensa positioniert.

Energiedienst engagiert sich seit 2014 als einziges Unternehmen bei der Hector-Kinderakademie Efringen-Kirchen und ergänzt die dort dringend benötigten Kurse im MINT-Bereich (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft und Technik).

Nach bislang sieben Veranstaltungen mit Kindern im Grundschulalter (Klassenstufe 3-4) ziehen wir eine positive Bilanz. Unsere Angebote „Save the world“ in Kooperation mit der Schülerfirma ESF AG der Gertrud-Luckner-Realschule, „Energie aus Sonnenlicht“, „Wasserkraft – live erleben“ und vor allem das „Solarbootrennen“ erfreuen sich großer Beliebtheit.

Aber auch innerhalb der Hector-Gemeinschaft sind wir gerne gesehene Gäste.

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Lukas Metzger von Energiedienst steht den Kursteilnehmern mit Rat und Tat zur Seite.

Im Unterschied zu den meisten anderen Kursen finden die Angebote von Energiedienst in Rheinfelden statt, entweder in der Ausbildungswerkstatt oder im Wasserkraftwerk. Der Mehraufwand für die Eltern ist ein Gewinn für die Kinder.

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Simon Kuner von Energiedienst bei der Führung durch das Maschinenhaus in Rheinfelden.

Da wir beim Tag der offenen Tür keinen Einblick in einen laufenden Workshop geben können, versuchen wir auf andere Art die Besucher zu gewinnen: Im letzten Jahr hatten wir verschiedene Experimente zum Thema Energie aufgebaut. Der Renner war 2014 der „Heiße Draht“, ein Geschicklichkeitsspiel aus der Lehrlingswerkstatt Rheinfelden. Hier wollten nicht nur die kleinen Besucher eine ruhige Hand beweisen.

Auch Rektorin Judith Maier vom Staatlichen Schulamt Lörrach und der ehemalige Bürgermeister Wolfgang Fürstenberger aus Efringen-Kirchen lieferten sich einen Wettstreit.

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Wettkampf am „Heißen Draht“.

Dieses Mal haben wir das Energiehäuschen, ebenfalls Marke Eigenbau, mit an Bord. Wie alles, was vom Energiedienst-Nachwuchs gebaut wird, ist auch dieses Modell sehr massiv. So heißt es erst mal schleppen und schwitzen, bevor wir die Hector-Besucher ranlassen können.

Der Massivbau hat aber auch seine Vorteile, zumindest bei einer Zielgruppe im Grundschulalter. Da geht so schnell nichts kaputt.

Spielerisch kann man hier beim Energiequiz etwas über Strom und vor allem den sicheren Umgang damit lernen oder kann Türklingeln und Lampen zum Funktionieren bringen – wenn man den Stromkreis richtig schließt.

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Hanspeter Hauke, Redakteur und Referent beim SWR Fernsehen findet Gefallen am Energiehaus.

„Hey, der Strom fließt ja durch uns durch!“ Der Junge staunt, als er sich mit anderen an den Händen hält und der Durchgangsprüfer ertönt – das Zeichen für „Strom fließt“.

Das auszuprobieren, lässt sich auch Hanspeter Hauke, Redakteur und Referent beim SWR Fernsehen für den Bereich Wissenschaft und Bildung und wissenschaftlicher Berater der Hector-Kinderakademie Efringen-Kirchen nicht nehmen. Gemeinsam mit Geschäftsführer Volker Pietschmann wollen sie es am Energiedienst-Stand ganz genau wissen.

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Ob der Strom wohl auch durch uns fließt?

Der Tag der offenen Tür der Hector-Kinderakademie Efringen-Kirchen ist immer auch ein Anlass, bei dem sich Vertreter aus den Bereichen Politik und Bildung treffen. So gibt es auch dieses Mal einige interessante Gespräche am Stand, aber auch Anregungen und Fragen. „Gibt es die Kurse weiterhin?“ meint eine Mama. „Wir hatten letztes Mal leider Pech und keinen Platz mehr bekommen.“ „Infomaterial für Schulen habt Ihr auch?“ freut sich ein Lehrer.

Ein Vater nimmt gleich das Wasserkraft-Lernposter für zu Hause mit. Gummibärchen und Traubenzucker kommen auch immer gut an. Da können selbst Hanspeter Hauke, Volker Pietschmann und Stella Walter, Geschäftsführerin der Hector-Kinderakademie Efringen-Kirchen und Mitglied im Verein Mensa in Deutschland nicht Nein sagen.

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Auch Hanspeter Hauke (SWR), Stella Walter und Volker Pietschmann (beide Hector-Kinderakademie Efringen-Kirchen) gönnen sich ein paar Gummibärchen.

Gut, dass wir zu zweit an unserem Stand sind, so können wir abwechselnd auch die anderen Aussteller besuchen. Das Spektrum der angebotenen Kurse ist überraschend vielfältig. Besonders groß ist der Andrang bei den Lego-Robotern.

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Die Lego-Roboter sind ein Publikumsmagnet.

Vor drei Jahren ging die Hector-Kinderakademie Efringen-Kirchen an den Start. Seither erfreuen sich die Kurse wachsender Beliebtheit. Hier können Kinder besondere Begabungen vertiefen, wobei das kostenlose Lernangebot über das Basiswissen der Grundschule hinausgeht. Mit ihrem Angebot richtet sich die Akademie an alle Grundschulkinder der Landkreise Lörrach und Waldshut. Das Kursangebot und die Workshops decken ein breites Spektrum ab.

www.hk-efringen-kirchen.de

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