Eine Flatrate für Strom? Okay, beim Handy haben wir uns längst daran gewöhnt. Kaum noch jemand achtet darauf, wie viele Minuten er mit wem telefoniert, zahlt einzelne SMS oder trennt die Internetverbindung. „All you can eat“ oder „all inclusive“ gehen ja auch in die Richtung. Aber Strom per Flat?

Energieversorgern wird gern vorgehalten, dass eine Flat-Rate eher zum Stromverschwenden einlädt, denn zum bewussten Umgang mit Energie. Verständlich, bei „all you can eat“ hält sich ja auch keiner zurück.

Und das passt nun so gar nicht zu einem ökologischen Energieversorger, der nur Ökostrom aus Wasserkraft erzeugt, und der nachhaltiges Wirtschaften ernst nimmt. Deshalb haben wir unsere Flatrate anders konzipiert. Denn sie unterstützt die dezentrale Erzeugung und gibt der Energiewende zuhause Schutz und Sicherheit.

Ökostrom-Flatrate mit Photovoltaik

Bei der NaturEnergie PV Flat geht es nicht darum geht, den kompletten Jahresverbrauch per Flatrate zu bekommen. Denn unser Angebot ist mit Photovoltaik gekoppelt. Es richtet sich an Eigenheimbesitzer, die mit ihrer PV-Anlage Strom selbst erzeugen und verbrauchen. Weil die Sonne nicht immer scheint, müssen sie die restliche Strommenge zukaufen.

Was sind Restenergiemengen?

Hier kommt nun die NaturEnergie PV Flat ins Spiel. Sie besteht aus drei Komponenten: Ökostrom-Flatrate, dem PV-Anlagen-Schutz und dem Ertragsausfall-Schutz.

Die Ökostrom-Flatrate erspart schwankende Stromkosten. Denn zu einem Festpreis liefert sie den kompletten Reststrom. Das ist bei uns natürlich Ökostrom aus heimischer Wasserkraft. Der PV-Anlagen-Besitzer weiß schon am Anfang des Jahres genau, wie viel er für den restlichen Strom zahlen muss, unabhängig, wie oft die Sonne tatsächlich scheint. Dieses Risiko ist er also schon mal los.

Dem Risiko einer beschädigten Anlage begegnet die zweite Komponente: Der PV-Anlagen-Schutz zahlt die Kosten für die Reparatur bei Schäden zum Beispiel durch Hagel oder technische Defekte. Ausgenommen sind Schäden beispielsweise durch Alterung, Abnutzung oder Korrosion; zudem auch Schäden, für die Hersteller oder Verkäufer haften.

Und als dritte Komponente erstattet der Ertragsausfall-Schutz die Verluste, die der PV-Besitzer erleidet, wenn er nicht ins Netz einspeisen kann, weil die Anlage ausgefallen ist. Denn dafür würde er eine Vergütung nach dem Erneuerbaren Energiengesetz erhalten. So verdient er über eine Tagespauschale, selbst wenn die Anlage nicht funktioniert.

Die Restrommenge bestimmt den Preis

Wie viel die PV Flat nun für den einzelnen Besitzer einer PV-Anlage kostet, hängt von der zu erwartenden Reststrommenge ab. Individuell errechnen wir diese abhängig von der Leistung der PV-Anlage und dem geschätzten Verbrauch. Deshalb muss jemand mit einer kleinen PV-Anlage eher mehr zahlen als jemand mit einer größeren Anlage.

Damit es gerecht zugeht, prüfen wir am Ende des Jahres, ob die tatsächliche Reststrommenge mit der am Jahresanfang geschätzten grundsätzlich übereinstimmt. Ist sie deutlich größer, wird der PV-Anlagenbesitzer im Folgejahr höher eingestuft. Ist sie deutlich niedriger, gibt es eine Gutschrift. Das ist für beide Seiten fair.

Die PV-Anlage muss übrigens nicht von Energiedienst gekauft sein, um dieses Angebot nutzen zu können. Voraussetzung ist nur, dass der selbst erzeugte Strom auch selbst verbraucht und nur der überschüssige Strom ins Netz eingespeist wird. Die zweite und dritte Komponente der NaturEnergie PV Flat sind nur dann buchbar, wenn die PV-Anlage nicht älter als vier Jahre ist.

Mehr Infos zur NaturEnergie PV Flat finden Sie hier: www.naturenergie.de

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