„Ach Frau Möhrle, Sie kenne ich doch schon lange. Sie sind die alte Neue!“ So herzlich wurde ich von Thomas Zwigart, unserem Personalchef, am Einführungstag für die neuen Mitarbeiter bei Energiedienst empfangen.

Warum ich die alte Neue bin? Ganz einfach. Bereits seit fast zwei Jahren war ich am Empfang und im Postbüro mit einem Nebenjob auf 450 Euro Basis tätig. Seit März bin ich jetzt fest angestellt.

Einmal im Jahr findet dieser Einführungstag statt. Alle neuen Mitarbeiter von Energiedienst werden eingeladen, damit sie einen Einblick in alle Bereiche des Unternehmens bekommen.

Frühmorgens trafen wir uns, fünf neue Mitarbeiter aus Rheinfelden, und fuhren gemeinsam mit dem Energiedienst-VW Bus nach Laufenburg. Dies ist mein zweiter Besuch bei unserem Hauptsitz in der Schweiz. Und auch dieses Mal gefällt es mir dort sehr gut. Besonders der Blick auf das imposante Wasserkraftwerk mit seinem Stauwehr, der Rhein, viel Wiese…

Der Besucherraum sollte für den heutigen Tag unser zweites Zuhause werden, deshalb waren Getränke, Gipfele und Silserle für uns bereitgestellt. „Bedient Euch einfach zwischendurch“, meinte Norbert Seifert, zuständig für die Aus- und Weiterbildung. Wahrscheinlich wusste er schon aus Erfahrung, dass die kurzen eingeplanten Pausen selten eingehalten werden.

Sooo, dann ging es los. Auch Martin Steiger, Vorsitzender der Geschäftsleitung, ließ es sich nicht nehmen, uns noch mal persönlich mit Handschlag zu begrüßen und fragte auch gleich auf seine liebenswerte Art, ob es für alle in Ordnung sei, wenn er seinen Beitrag in „Schwiizerdütsch“ hält. Natürlich haben wir nichts dagegen und die Anspannung löste sich dann bei uns auch gleich merklich.

Sehr kurzweilig und auch gut verständlich stellte er uns das Unternehmen und auch die Philosophie vor: ÖKONOMISCH, ÖKOLOGISCH, REGIONAL.

Damit sich alle elf Teilnehmer besser kennenlernen, hatten wir die Aufgabe, von der Kollegin oder dem Kollegen, die neben uns saßen, einen Steckbrief zu erstellen. Ich fand es sehr spannend. So schnell lernt man sonst nichts vom Anderen.

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Die Neuen bei Energiedienst…

Noch schnell ein Bild gemacht und zack ging es weiter.

Jetzt ging es Schlag auf Schlag mit sehr interessanten, aber manchmal leider auch etwas trockenen Vorträgen aus den verschiedenen Bereichen: Vertrieb, Umweltmanagement, Unbundling / Compliance, Kommunikation und Außenauftritt,  Betriebsrat, Gesundheit und Familie und zu guter Letzt vor der wohlverdienten Pause die Arbeitssicherheit.

Durch das lange Sitzen und Zuhören, war der Fußweg zur Kantine der Schluchseewerke eine Wohltat.

Der Verdauungsspaziergang nach dem Mittagessen ging durch das Wasserkraftwerk Laufenburg. Danke an Martin Kluger aus dem Kraftwerksbereich, der eine tolle, beeindruckende Führung gemacht hat. Er hat sehr gut erklärt und alle unsere Fragen beantwortet.

Fischpass am Wasserkraftwerk Laufenburg

Martin Kluger erklärt uns, wie der Fischpass funktioniert.

Ich musste schmunzeln, als ich kurz vor dem Treppenaufgang beim Stauwehr über den Rhein beim Vorbeilaufen ein kleines Zelt sah, in dem ein Mann saß. Ich dachte erst, der Arme, der muss wohl zählen, wie viele Personen über die Brücke gehen. Das Stauwehr ist ja erst seit Kurzem für die Öffentlichkeit zugänglich.

Aber Martin erklärte mir, dass die Treppe zu steil gebaut wurde. Derzeit ist es sehr schwer mit einem Fahrrad hoch oder runter zugehen. Der Mann hilft nun, falls es nötig ist, solange, bis eine bessere bauliche Lösung umgesetzt ist.

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Erst seit Kurzem ist das Stauwehr auf der Öffentlichkeit zugänglich.

Nach diesen 1 1/2 Stunden Bewegung an der frischen Luft waren wir wieder fit für unseren allerletzten Tagespunkt „vom Generator zum Hausanschluss“. Hans-Dieter Meyer von der ED Netze GmbH erzählte uns von den verschiedenen Hochspannungsmasten und hatte auch verschiedene Stromkabel dabei. Ein Beitrag „zum Anfassen“.

Mit viel Input und rauchendem Kopf, aber zufrieden, traten wir den Heimweg an.

Der Tag hat uns viel Einblick in das Unternehmen gewährt. Ich habe viele Kollegen kennengelernt. Jetzt weiß ich, an wen ich mich wenden kann, wenn ich eine Frage habe und habe auch gleich das Gesicht dazu. Bei meinem Job im Empfang ist das sehr hilfreich. Toll, dass es diese Einführung gibt.

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