Flussbewohner wie Nase, Schneider oder Lachs wandern munter durch die Fließgewässer im Südschwarzwald. Auf ihrer Reise durch Rhein, Murg, Wiese und Gutach passieren die schuppigen Tiere auch die Wasserkraftwerke von Energiedienst. Wie sich Energiedienst für die Durchgängigkeit der Flüsse einsetzt, damit die Ökostromproduktion im Einklang mit der Natur geschieht, zeigt die neue Internetseite www.oekopioniere.energiedienst.de.

Reise durch die Flusslandschaft

Auf der neuen Seite finden Umweltschützer, Schüler, Studenten und Neugierige jede Menge Infos darüber, wie Energiedienst Ökostrom produziert und dabei gleichzeitig Verantwortung für die Natur übernimmt. Der Fokus liegt auf den Auf- und Abstiegshilfen für Fische. Sie zählen zu den ökologischen Aufwertungsmaßnahmen, in die Energiedienst regelmäßig investiert.

Fischtreppen sind wohl die gängigste Art, um die Tiere am Wasserkraftwerk vorbeizuleiten. Es gibt aber noch viele weitere Möglichkeiten, die für die Durchgängigkeit der Flüsse sorgen. Welche das sind? Das zeigt die Ökologieseite. Ansprechende Illustrationen, kurze und leicht verständliche Texte – ganz ohne Fachchinesisch – machen Lust auf eine Entdeckungsreise durch die Welt der Ökologie von Energiedienst.

 

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Diese Fische geben die Richtung vor: flussaufwärts!

 

Immer den Pfeilen nach

Start der Expedition ist die Übersichtsseite, die das Wasserkraftwerk Rheinfelden zeigt. Pfeile im Trickfilm-Style markieren die Route durch den Rhein, die nicht nur den Fischen zur Orientierung dienen: Ein Klick auf den „Abwärts-Pfeil“ und schon landet der Nutzer auf der Themenseite zum Fischabstieg.

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Damit alle wissen, wo’s lang geht: Die Pfeile zeigen den Weg vorbei am Wasserkraftwerk.

 

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Auf- oder Abwärts? Den Fischen stehen alle Richtungen offen.

 

Die Wasserkraftwerke stattet Energiedienst mit modernster Technik und zum Schutz der Fische aus: In Hausen, dem jüngsten Kleinkraftwerk von Energiedienst, drehen sich zwei Schneckenturbinen im Fluss Wiese. Diese besonders fischfreundlichen Turbinentypen liefern nicht nur Ökostrom; sie befördern die Fische sanft ins Unterwasser. Wie das geht, zeigt eine Animation.
Wer schon alles über die Schneckenturbine weiß, scrollt flink zum nächsten Abschnitt oder benutzt das orangefarbige Menü-Kästchen, um zur Übersicht zurückzukehren.

Neuen Lebensraum schaffen: das Fischaufstiegs- und Laichgewässer in Rheinfelden

Das Prunkstück unter den Aufstiegshilfen ist das naturnahe Fischaufstiegs- und Laichgewässer auf der deutschen Rheinseite in Rheinfelden. 900 Meter misst die künstlich geschaffene Passage. Mit diesem Verbindungsgewässer hat Energiedienst nicht nur die Durchgängigkeit des Rheins gewährleistet, sondern auch neuen Lebensraum für zahlreiche Tiere geschaffen.

 

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Bei Wasservögeln wie dem Haubentaucher sind die Kiesinseln des Aufstiegs- und Laichgewässers ein beliebter Brutplatz.

 

Rund 4 Millionen Euro flossen in das flussbauliche Gesamtprojekt und das hat sich gelohnt! Jährliche Kontrollen und Monitorings wie die Fischzählung bestätigen, dass das Fischaufstiegs- und Laichgewässer von den Lebewesen im und am Wasser prima angenommen werden.

 

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Das Aufstiegs- und Laichgewässer ist einem Schwarzwaldfluss nachempfunden und erfüllt die Ansprüche seiner Bewohner.

 

Gegen den Strom schwimmen

Eine weitere Möglichkeit, wie Fische ihre Wanderung flussaufwärts fortsetzen können, zeigt das Wasserkraftwerk Wyhlen. Bequem reisen die Tiere mit dem hydraulisch betriebenen Lift, der die Tiere vom Unter- ins Oberwasser befördert. Auch dieses Prinzip veranschaulicht eine Animation und erklärt kinderleicht, wie der Fischlift funktioniert.

Tiefer eintauchen

Wer sich intensiver mit dem Wanderverhalten der Fische und der Durchgängigkeit der Fließgewässer auseinandersetzen möchte, erhält im „Wissenspool Ökologie“ weitere Informationen, Statistiken und aktuelle Forschungsergebnisse. Diese Seite erreichen die Nutzer über das Menü, oder indem sie auf die Infotafel auf der Übersichtsseite klicken. Außerdem ist diese Seite gleichzeitig der Einstieg für Nutzer, die über das Smartphone auf die Ökologieseite zugreifen.

 

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Die Fischzählung ist für die Mitglieder der Fischervereine Ehrensache.

 

Umweltschutz als Bildungsauftrag

Schüler waren bei der Konzeption der Ökologieseite eine wichtige Zielgruppe. Neben Schulprogrammen und Führungen durch die eigenen Wasserkraftwerke bietet Energiedienst dem Nachwuchs mit der neuen Seite einen Wissenspool rund um das Thema Ökologie – ein weiterer Baustein des Engagements im Bereich Bildung.

Und wie geht es weiter?

Ein Vorteil der Ökologieseite ist, dass jederzeit neue Themen hinzugefügt werden können: Das Engagement von Energiedienst für Natur und Umwelt reicht weit über den Fischschutz hinaus. Beispielsweise im Bereich Netze sorgen Vogelschutzstangen auf den Hochspannungsmasten für die Sicherheit von Störchen.

Geplant ist außerdem die Themenseiten als Plakate in DIN-A0-Format für Schulen als Unterrichtsmaterial anzubieten: Zur Verschönerung der Klassenzimmer und als Lernposter eine ideale Ergänzung. Auch für Veranstaltungen wie Tage der offenen Tür in den Wasserkraftwerken könnten die Plakate genutzt werden. Die Seite bietet noch viele Möglichkeiten und birgt jede Menge Entwicklungspotenzial!

 

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Julia Senft

Julia Senft ist Volontärin im Bereich Kommunikation bei Energiedienst: „Bei meiner zweijährigen Ausbildung durchlaufe ich alle Stationen der modernen Unternehmenskommunikation von der klassischen Pressemitteilung über Social Media bis hin zur Besucherinformation.“

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