Immer wieder erstaunlich, wie viele Schulklassen unsere Wasserkraftwerke besichtigen. Im letzten Jahr waren doch fast wieder 80 Schulklassen und Lehrergruppen bei uns. Schön ist es, von einzelnen Gruppen viele positive Rückmeldungen zu bekommen. Manche machen sich sogar die Mühe und schreiben für uns einen Bericht.

So auch die Klasse 7 der Gemeinschaftsschule Hotzenwald in Rickenbach. Die Schüler nehmen in der Schule gerade das Thema „Energie“ intensiv durch. Das Schreiben des Aufsatzes war sicher nicht ganz freiwillig, gehörte aber zum Stundenplan dazu und wenn sich die Klasse schon solche Mühe gibt, haben Sie es verdient, dass wir eine Zusammenfassung der besten Aufsätze auch hier im Blog veröffentlichen.

Die Klasse 7 der Gemeinschaftsschule Hotzenwald besichtigte kürzlich das Wasserkraftwerk in Laufenburg Schweiz. Freundlich empfing Christian Oeschger die aufmerksame und auch neugierige Klasse. Am Anfang haben wir unser selbst mitgebrachtes Vesper gegessen. Danach schauten wir einen Film an, indem gezeigt wurde, unter welchen Bedingungen das Wasserkraftwerk damals vor 100 Jahren gebaut wurde.

Ausstellungsraum_Wasserkraftwerk_Laufenburg

Im Ausstellungsraum beim Wasserkraftwerk Laufenburg gab es viele interessante Schautafeln und Modelle vom Kraftwerk und den Turbinen.

Anschließend hat Herr Oeschger in einer Power Point Präsentation gezeigt, wie viel Strom durch das Kraftwerk erzeugt wird. In einem tollen Ausstellungsraum standen Modelle vom Kraftwerk und den Turbinen und eine Art elektrische Tafel, die anzeigte, wie viel Kubikmeter Wasser pro Sekunde in das Kraftwerk fließen und wie viel Strom damit erzeugt wird. Die Modelle waren elektrisch und man konnte gut erkennen, wie die einzelnen Maschinen funktionieren.

Burg-im-Rhein

Ein toller Blick auf das Wasserkraftwerk – die „Burg im Rhein“.

Schließlich haben wir Headsets bekommen und Herr Oeschger ein Mikrofon. Alles was er uns erzählte, konnten wir bei unserem Rundgang in der Anlage und im Freien gut hören.

Als alle ausgerüstet waren, ging der Rundgang los. Über einen Uferweg liefen wir an der Fischtreppe und an den Bibertreppen vorbei zu einem großen Rechen. Dort zeigte uns Herr Oeschger, wie man mit einer Rechenreinigungsmaschine das „Geschwemmsel“ vor dem Rechen entfernen konnte.

Fischtreppe

Anhand einer Infotafel erklärte Christian Oeschger die Funktion der Fischtreppe.

Weiter ging es Richtung Maschinenhaus, bei dem wir zuerst über eine Treppe auf das Stauwehr kamen. Wir konnten den Rhein von oben sehen. Auf der Grenzlinie Deutschland/Schweiz haben wir ein Klassenfoto gemacht.

Grenzlinie-Deutschland-Schweiz

Auf der Grenzlinie Deutschland/Schweiz.

 

Zurück im Maschinenhaus, wo es sehr laut war, konnten wir von oben die Turbinen bestaunen. Ein großer Lift brachte uns von dort nach oben in die „Schaltzentrale“.

Der Rundgang endete wieder im Besucherhaus. Zum Abschluss haben wir einen leckeren Muffin bekommen und eine schöne Tasche mit Informationen rund um die Arbeitsbereiche von Energiedienst mit nach Hause nehmen können.

Das war ein sehr interessanter Schulvormittag und wir bedanken uns recht herzlich bei Energiedienst. Die Veranstaltung war ein Auftakt für eine Unterrichtseinheit im Rahmen des EWG Unterrichts (Erdkunde, Wirtschaftskunde, Gemeinschaftskunde) in Klasse 7.

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