Dass man mit Umweltschutz auch Geld sparen kann, haben inzwischen viele Haushalte erkannt und trennen akribisch ihren Müll, senken den Wasserverbrauch, sparen Energie und vermeiden es Kurzstrecken mit dem Auto zu fahren.

Doch was zu Hause wunderbar funktioniert, findet in deutschen Büros nicht ganz so selbstverständlich statt. Hier sind oft viele Schulungen, Hinweisschilder und Aufforderungen nötig. Manchmal auch bei Energiedienst.

Die Energiedienst Holding erzeugt Strom aus Wasserkraft am Rhein, im Südschwarzwald und im Wallis und hat sich strengen ökologischen und nachhaltigen Unternehmensgrundsätzen verschrieben. Ihre unternehmerischen Aktivitäten richtet sie danach aus. Dazu gehört auch die Einführung eines Umweltmanagementsystems, das seit 2009 zertifiziert ist und sämtliche Energiedienst-Standorte und Aktivitäten berücksichtigt.

Umweltschutz im Büroalltag

Umweltschutz im Büro ist mehr als Grünpflanzen zu pflegen, alle Geräte mit Ökostrom zu betreiben und die restlichen CO2-Emissionen zum Beispiel durch unsere Reisetätigkeit mit Klima-Zertifikaten zu kompensieren.

Umweltschutz im Büro beginnt mit dem EIGENEN Verhalten!

Das ist eigentlich ganz einfach: Einige nützliche Tipps für mehr Umweltschutz und ökologisches Engagement im Büro können dabei helfen. Fangen Sie einfach an!

Reduzieren Sie Abfall

  • Vermeiden Sie weitgehend Wegwerfprodukte bei den Büromaterialien; verwenden Sie stattdessen Wechselminen, Nachfüllpackungen und klassische Holzblei- und Buntstifte (auch als Textmarker erhältlich).
  • Sammeln Sie gut erhaltene große Umschläge, Kartonverpackungen und Luftpolsterumschläge und verwenden Sie diese erneut.
  • Verwenden Sie Hauspostumschläge anstelle von neuen Umschlägen für den internen Versand.
    Trennen Sie Ihren nicht vermeidbaren Müll (wie Sie es wahrscheinlich zu Hause machen).
Muelltrennung

Wenn der Abfall sich nicht vermeiden lässt, sollte er vorschriftsmäßig getrennt werden.

Denken Sie kurz nach (Think twice) – Umweltschutz im Büro beginnt beim Papier

  • Muss wirklich das ganze Dokument ausgedruckt werden oder reichen einige relevante Seiten?
  • Und benötigen Sie es wirklich farbig??
  • Drucken und kopieren Sie doppelseitig, wenn möglich (vermindert Umweltbelastung um 40%).
  • Benutzen Sie einseitig bedrucktes Papier oder Fehldrucke nochmals, zum Beispiel als Notizzettel.
  • Nutzen Sie die Druckfunktion ‚2 Seiten auf eine‘ zum Beispiel bei langen Dokumenten und Präsentationen.
  • In vielen Fällen kann auf Faxe oder Briefe verzichtet werden, schicken Sie stattdessen eine E-Mail oder rufen Sie an.
  • Benötigen Sie wirklich noch eine Papierablage? Häufig reicht es, Dokumente und E-Mails auf dem Computer zu speichern.
  • „Bevor Sie diese E-Mail ausdrucken, prüfen Sie, ob dies wirklich nötig ist.“ Steht das auch unter Ihrer E-Mail? Berücksichtigen Sie diesen Spruch? Think twice!!

Sparen Sie Energie

  • Der Stromverbrauch bei Bildschirmen steigt proportional mit der Bildschirmfläche. Muss es wirklich ein immer Größerer sein? Und benötigen Sie wirklich einen zweiten Bildschirm?
  • Nutzen Sie Ihre Pausen zum Abschalten – auch der Geräte! Schon bei kurzen Pausen oder Meetings lohnt sich das Abschalten von Bildschirmen und Licht. Bereits ab einer halben Stunde ist auch das Abschalten des PC‘s sinnvoll.
  • Den Computer auf jeden Fall nach Feierabend und am Wochenende vollständig ausschalten. Auch den Bildschirm.
  • Die Sonne scheint – Ihre Bürobeleuchtung auch? Tageslicht ist gesund und macht elektrische Beleuchtung überflüssig. Oft werden die Lampen im Büro jedoch achtlos angelassen. Hier lohnt es sich, einen Handgriff mehr zu machen und das Licht sowie die Sonnenstoren streng nach Bedarf an- und auch wieder auszuschalten.
  • Arbeitsplatzlampen können zusätzlich Strom sparen. Sie beleuchten nur den tatsächlich notwendigen Arbeitsbereich und nicht den gesamten Raum. Sie haben meist eine geringere Leistung als die Deckenbeleuchtung und verbrauchen dadurch weniger Energie.
Stromaus

Wenn möglich Licht und elektrische Geräte ausschalten.

Grundsätzlich gilt: Der oder die Letzte macht das Licht aus. Und den Drucker. Und die Heizung. Und die Kaffeemaschine, … wo technisch möglich. Der Spruch gewinnt im Rahmen des betrieblichen Umweltschutzes wieder an Bedeutung.

Legen Sie den Weg zum Büro / zu Meetings umweltfreundlich zurück

  • Bekämpfen Sie die Bequemlichkeit und nutzen Sie häufiger das Rad, besonders im Sommer.
  • Nutzen Sie die Bahn anstelle des Autos für Langstrecken und kommen Sie stressfreier und erholter an.
  • Welche Kollegen müssen zum selben Meeting? Bieten Sie aktiv Mitfahrgelegenheiten an.
  • Nutzen Sie die gute Vernetzung heutzutage. Verzichten Sie auf lange Autofahrten und steigen Sie um auf Telefon- und Videokonferenzen. Das spart richtig viel CO2. Hierfür ist nur etwas Wille und Disziplin erforderlich.
Mitfahrgelegenheit

Gemeinsam mit Kollegen und Freunden ist eine Fahrt viel kurzweiliger als allein.

Tun Sie das bereits alles schon?

Super! Dann sprechen Sie aktiv Ihre Kollegen und Freunde an und stecken Sie sie mit Ihrer Energie und Ihrem Engagement an.

Umweltschutz geht jeden an. Jeder hat die Chance, durch ein bewussteres Verhalten im Büro unsere Umwelt nachhaltig zu beeinflussen.

Laut WWF benötigt man 98.000 Kilogramm anderer Ressourcen wie Holz und Wasser, um 1.000 Kilogramm Papier herzustellen. Und zusätzlich noch 3.100 Kilowattstunden Energie. In Deutschland verbrauchte nach Angaben des Verbandes Deutscher Papierfabriken jeder Mensch im vergangenen Jahr im Durchschnitt 244 Kilo Papier (deutlich mehr als im EU-Durchschnitt).

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