… ganz so schnell ging es dann doch nicht, der Besuch der Klasse 4 der Grundschule Schopfheim-Wiechs.

Aber was bedeutet „Zisch“ eigentlich? Zisch ist die Abkürzung für „Zeitung in der Schule“, ein Leseförderprojekt des Badischen Verlags. Acht Wochen lang befassen sich die teilnehmenden Klassen täglich mit der Zeitung und schreiben im Idealfall einen Artikel, der dann in der Zeitung oder im Internet veröffentlicht wird.

Am Anfang steht das Thema

Zuerst muss natürlich ein geeignetes Thema gefunden werden. Und was eignet sich da besser als ein Bericht über das neue Wasserkraftwerk in Rheinfelden?

Zumal man dies dann auch noch mit einem Besuch im Kraftwerk verbinden kann. So besuchten uns am vergangenen Freitag die Schüler aus Schopfheim-Wiechs.

Die Qual der Wahl

Welches Brötchen schmeckt wohl am besten?

Da sich mit leerem Magen bekannterweise schlecht lernt, durften sich unsere Gäste zuerst mit belegten Brötchen stärken.

Schließlich hatten sie ja auch schon einen langen Fußweg über die Stauwehrbrücke hinter sich…

Die Qual der Wahl

Welches Brötchen schmeckt wohl am besten?

Wozu braucht man denn überhaupt Strom?

Dies und ähnliche Fragen durften die Viertklässler beantworten – und es ist erstaunlich, wie viele Antworten es dafür gibt.

Auch dass man nie pauschal sagen kann, wie viel Strom Elektrogeräte brauchen, war den Schülern schon bekannt, denn dies ist ja von Gerät zu Gerät ganz unterschiedlich.

Wie viel ist denn eigentlich eine Kilowattstunde? Das ist jetzt mit Sicherheit jedem Schüler klar.

Wozu braucht man Strom?

Wie viel ist denn eine Kilowattstunde?

Bei der Frage „Wie viel kostet denn so eine Kilowattstunde im Durchschnitt?“ waren dann auch die Mamas gefragt. Natürlich wurde diese Frage auch richtig beantwortet.

Endlich geschafft…

… oder wie stark muss man treten, um die Lampe des Energiefahrrads zum Leuchten zu bringen? Das durfte Elias herausfinden, der am eigenen Leib gespürt hat, wie lange drei Minuten sein können.

Endlich geschafft

Leuchtet die Lampe schon?

 

B. Zetti

Natürlich darf bei einer Zisch-Veranstaltung B. Zetti nicht fehlen.

B. Zetti

B. Zetti kam beim Treten ganz schön ins Schwitzen.

Der arme Kerl kam ganz schön ins Schwitzen. Mit den Füßen auf so kleinen Pedalen, das muss man erst mal nachmachen.

Wie kommen denn die Fische am Kraftwerk vorbei?

… war eine der Fragen, die die Schüler bewegt hat. Da gibt es bei uns in Rheinfelden mehrere Möglichkeiten, und damit man dies auch wirklich nachvollziehen kann, durften sich die jungen Gäste die Fischtreppe auf der Schweizer Seite auch genau ansehen.

„Dürfen wir im Sommer hier baden oder auf dem Gwild laufen?“ – Natürlich ist das nicht erlaubt, das Baden wäre viel zu gefährlich, und das Gwild ist aus ökologischen Gründen besonders schützenswert.

Nachdem diese und auch viele andere Fragen geklärt waren, ging es weiter zum Geschwemmsel.

Was ist das eigentlich – „Geschwemmsel“?

Auch diese Frage konnten wir direkt vor Ort klären, wir hatten sogar Glück und man konnte sehen, was sich so alles in unserem Rechen sammelt und danach in die großen Container geschwemmt wird (daher dann auch der Name).

Was ist eigentlich Geschwemmsel?

Was ist „Geschwemmsel“?

Wo befindet sich die Turbine, wie schnell dreht sich diese?

… darüber gab die Ausstellung Auskunft. Mit Hilfe des Kraftwerksmodells war danach auch jedem klar, wie so eine Kaplanturbine funktioniert.

Ausstellung Wasserkraftwerk Rheinfelden

Roman Gayer erzählt den Schülern wie eine Kaplanturbine funktioniert.

Defekte Kabel und sonstiges …

Was so alles mit einem Kabel passieren kann (aber natürlich nicht sollte) und wie dies danach aussieht, konnten die Schüler im wahrsten Sinne des Wortes „begreifen“.

Stephan Kuhny, unser Teamleiter der elektrischen Ausbildung, mit seinen zwei Azubis Tobias und Jannick brachten diverse Stücke aus ihrem Schatzkästchen mit.

Defekte Kabel

Was so alles mit einem Kabel passieren kann, erzählte Stephan Kuhny.

Daumenlutschen erlaubt

Was eigentlich gar nicht geht, bei uns muss am Daumen gelutscht werden.

Aber natürlich nur dann, wenn man herausfinden möchte, was eigentlich alles Strom leiten kann. Normalerweise leiten wir Menschen keinen Strom, wenn die Finger aber feucht sind, funktioniert dies durchaus.

Auch viele andere Gegenstände wurden von den Schülern genau getestet.

Daumenlutschen

Wenn die Finger feucht sind, können Menschen auch Strom leiten.

Wie fandet Ihr den Tag?

Wenn auf diese Frage die Antwort „viiiiiiiel besser als Schule!“ folgt, sind wir natürlich auch glücklich und zufrieden.

Danke, liebe Viertklässler aus Schopfheim-Wiechs, ihr seid eine tolle Klasse!

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